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Von Mag. theol. Christoph Schlick Ich bin, aber wozu, wofür lebe ich? Wem nütze ich? Wer hat mein Leben gewollt? Stimme ich meinem Leben zu? Was berechtigt mich, zu leben?
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ZUKUNFT WAGEN - ohne Lebenssinn?
Am Dienstag, den 1. März 2005 versucht Christoph Schlick im Pensionat in der Zechnerstrasse 5 in alter philosophischer und spiritueller Tradition unseren Blick zu wenden ...
„Die Idee eines Willens zum Sinn darf nicht im Sinne eines Appells an den Willen missdeutet werden. Glaube, Liebe, Hoffnung lassen sich nicht manipulieren und fabrizieren. Niemand kann sie befehlen. Darum ist es müßig, einen Menschen aufzufordern, "den Sinn zu wollen". An den Willen zum Sinn appellieren heißt vielmehr den Sinn selbst aufleuchten lassen - und es dem Willen überlassen, ihn zu wollen.“ (Viktor Frankl)
Wir alle befinden uns Zeit unseres Lebens auf dem Weg der dem Sinn nachspürt. Einem Sinn der nicht Gebot, sondern An-Gebot der Welt, der Menschen und nicht zuletzt Gottes ist.
So wollen wir an diesem Abend versuchen, in alter philosophischer und spiritueller Tradition unseren Blick zu wenden, weg von den Lasten der Vergangenheit und den Irrbildern unserer Ängste hin zu den An-Geboten der Zukunft, um, wie es uns verheissen ist, jetzt, in unserer Gegenwart, in Freude und Fülle leben zu können (Joh 15.17 und Joh 10.10).
Autor / Quelle: Christoph Schlick
Beitrag online bis 31.12.2005 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 5 (22.2.05 - 01.03.05 - ) / 1010 / 442
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