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Mag. theol. Peter Pröglhöf Wird die Rede von Gott unverständlich? Wie drücken sich religiöse Sehnsüchte heute aus? Ist das traditionelle Reden zu Gott in der Zukunft noch tragfähig?Lässt sich Glauben vermitteln? Welche Werte vermittelt die Patchwork - Religiosität?
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ZUKUNFT WAGEN - ohne Gottes Rede?
Am Dienstag, den 8. März 2005 um 20 Uhr wird Peter Pröglhöf im evangelischen Pfarrsaal u.a. der Frage nachgehen, welche Werte die heutige "Patchwork-Religiosität" noch vermitteln kann.
In den Überlieferungen vieler Religionen redet Gott. Gottes Rede scheint für unsere Vorfahren selbstverständlich gewesen zu sein. Wir hingegen leben in einem doppelten Dilemma: Nicht nur Gott selber redet nicht, sondern auch unser Reden von Gott droht unverständlich zu werden. Kirchliche Sprache wird für Jugendliche zur Fremdsprache, Teilnahme am kirchlichen Leben uninteressant.
Peter Pröglhöf vertritt die These, dass der Abschied von der traditionellen Kirchlichkeit große Chancen in sich birgt: Die Menschen, auch die Jugendlichen, sind in Wahrheit religiös, Werte werden gelebt und weitergegeben, Gottesbilder sind außerordentlich präsent - das alles aber in neuen und ungewohnten Ausdrucksformen.
Es kommt darauf an, diese Ausdrucksformen zu verstehen, mit den Menschen darüber dort ins Gespräch zu kommen, wo sie sind - und nicht immer darauf zu warten, dass sie in traditionelle kirchliche Veranstaltungen kommen. So wird sich Gottes Rede auch in Zukunft ereignen.
Autor / Quelle: Mag. Peter Pröglhöf, Salzburg
Beitrag online bis 31.12.2005 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 5 (1.3.05 - 08.03.05 - ) / 1014 / 337
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