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 © Helmut Meisl

 Fastenaktion
Diese Seite als Druckausgabe


Dr. phil. Renate Langer
Was hat mich geprägt, deformiert, verwundet?
Was trägt mich?
Was schleppe ich mit?
Was zwingt mich in die immer gleichen Muster?
Licht und Schatten meiner Vergangenheit.
Der Weg zurück zu mir selbst.





ZUKUNFT WAGEN - ohne Lebensgeschichte?

Am Dienstag, den 15. März 2005 um 20 Uhr wird Dr. Renate Langer im Pfarrzentrum Neualm über Licht und Schatten unserer Vergangenheit und unseren Weg zu uns selbst referieren.

Wer führt in unserem Leben Regie?

Was treibt uns zu Verhaltensweisen, die uns im Grunde schaden und unseren Freiraum einengen? Ist es Schicksal, wenn sich in unserem Leben manche Szenen und Situationen immer wiederholen? Was oder wer hält uns in festgefügten Rollenmustern gefangen? "Wiederholungszwang" nennt die Psychoanalyse dieses schwer zu durchschauende Phänomen. Es tritt nicht nur im Leben Einzelner auf. Oft sind ganze Familien in verhängnisvolle Traditionen des Denkens, Fühlens, Handelns verstrickt. Systemische Therapeuten sprechen von "Delegation", wenn über Generationen hinweg ungelöste Aufgaben gleichsam als Vermächtnis weitergegeben werden. Dabei ist die Familiengeschichte immer zugleich auch Zeitgeschichte.

Anhand von Texten aus der neueren österreichischen Literatur von Thomas Bernhard, Elfriede Jelinek, Peter Henisch, Elisabeth Reichart, Anna Mitgutsch und Robert Schindel zeigt Renate Langer, Lektorin am Germanistikinstitut der Universität Salzburg, wie die Altlasten der Vergangenheit bewusst gemacht werden können - damit wir auf der Bühne unseres Lebens endlich selber Regie führen.





Autor / Quelle: Dr. Renate Langer

Beitrag online bis 31.12.2005 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 5 (8.3.05 - 15.03.05 - ) / 1031 / 556