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 © Helmut Meisl

 Fastenaktion
Diese Seite als Druckausgabe


Mag. Ingrid Leitner aus der Salzburger Stadtpfarre St. Paul verstand es hervorragend, auch ein wenig den Blickpunkt der feministischen Theologie in ihrem Referat zu beleuchten.


Fastenaktions-Organisatorin Hilde Hofrichter, kath. Stadtpfarrer Johann Schreilechner, evang. Pfarrer Wolfgang Del-Negro, der Salzburger Stadtpfarrer Mag. Peter Hausberger und seine Pastoralassistentin und Fastenaktions-Vortragende Mag. Ingrid Leitner (von links).


Auch der evangelische Pfarrsaal war beim 2. Abend der Fastenaktion 2002 wieder bis auf den letzten Platz bestens besetzt.

Gottes- und Menschenbild

Der Sichtweise des Neuen Testaments war der zweite Abend der Fastenaktion gewidmet.

Um das Bild Jesu vom Menschen und um das Bild der Menschen von Jesus aus der Sichtweise des Neuen Testamentes ging es beim zweiten Abend der Fastenaktion 2002. Mag. Ingrid Leitner aus der Salzburger Stadtpfarre St. Paul konnte in Ihrem Vortrag und auch bei der anschliessenden Diskussion einmal mehr beweisen, dass auch Frauen ein exzellentes Fachwissen über theologische Belange haben können und dieses auch spannend zu vermitteln vermögen.

Ein einführender Weg durch die Bibel des Neuen Testamentes unterstützt durch prächtige Dias aus dem Heiligen Land half wesentlich mit, sich in die Zeit Jesu und in das Land, in dem er lebte zu versetzen.

Bei vielen Menschen herrscht die Meinung vor, dass das Alte Testament (fast) nur einen sehr gestrengen Gott, vor dem sich die Menschen zu fürchten hätten, zeichne und das Neue Testament sich vor allem dadurch unterscheide, dass das Bild Jesu von den Menschen wesentlich "freundlicher" sei. Diese Sichtweise wurde ebenso zurecht gerückt wie eine oftmals allzu einfache oder einseitige Herangehensweise an die vielen Gleichnisse Jesu. Gerade in den Gleichnissen sei gut abzulesen, welches Bild einerseits die Evangelisten von Jesus übermitteln wollten und welches Menschenbild Jesu andererseits von Jesus übermittelt wurde.

Vor allem ein Bild ist unverkennbar: Jesus zwingt die Menschen zu nichts, andererseits aber nimmt er sie so ernst, dass er ihnen auch zumutet, sie vor einem falschen Weg zu warnen.





Autor / Quelle: Helmut Meisl

Beitrag online bis 30.6.2002 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
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