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Ein erstes großes Loch macht deutlich, wie viel Arbeit hier noch auf die Archäologen wartet. Ob sie den Zeitplan ins Wanken bringen, ist nicht auszuschließen.
Jedes Fundstück wird genau betrachtet und katalogisiert.
Bei einem der Umbauten in der Kirche wurden alte Bodenplatten einfach zugeschüttet und nur jene Teile entnommen, die für den Neubau benötigt wurden.
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Archäologen am Werk
So einfach den Boden auszuheben spielt es in einem historischen Bauwerk nicht. Da muss zuerst sorgfältig nach Spuren der Vergangenheit gesucht werden.
Die Arbeiten in der Pfarrkiche werden von einem Team des Forschungszentrums Dürrnberg unter der Leitung von Mag. Kurt Zeller durchgeführt.
Die Mädchen sind Studentinnen, die hier ein Praktikum machen. Sie sind begeistert von diesem angenehm kühlen Arbeitsplatz - ein großer Vorteil an heißen Sommertagen.
Zuerst wurde in der vorderen Kirchenhälfte an jenen Stellen aufgegraben, wo die vorderen Bankreihen gestanden sind. Unter dem Kirchenboden liegen, wie erwartet, die Reste der früheren gotischen und romanischen Halleiner Kirchen. Man kann deutlich die Schichten der Bebauung erkennen. Es sieht so aus, als hätte man beim Neubau der Kirche die Steine aus dem Fundament der früheren Kirche entfernt und für die Mauern des Neubaus verwendet, den Boden selber aber eher unversehrt gelassen, nur die Bodenplatten abgehoben; eine Vorgangsweise, die aus ökonomischen Gründen einleuchtend ist.
Autor / Quelle: Wilfried Kaaser, Pastoralassistent
Beitrag online bis 3.7.2006 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 5 (2.7.05 - 31.07.05 - ) / 1127 / 511
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