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 © Helmut Meisl

 Unsere Pfarrkirche
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So stellt sich die Situation am 12. Juli 2005 dar.


Ein Teil des Bodens ist entfernt, auch ein Teil des Bodenaufbaus schon archäologisch untersucht.


Die heruasgelösten Marmorplatten werden verladen und in die Steinmetzwerkstätte zur weiteren Bearbeitung trasportiert.

Reste von Vorgängerbauten gefunden

Die Arbeiten durch das archäologische Grabungsteam gehen zügig voran. Sehr ansprechend ist ihre Freude an der Arbeit und ihre hohe Professionalität.

Das Grabungsteam der Archäologen hat an mehreren Stellen in den Untergrund hineingegraben, teils ½ m tief, teils bis zu 1 m Tiefe. Begonnen wurde an den freien Flächen der vorderen Bankblöcke. Es wurden die Reste der Vorgänger -Kirchenbauten gesichert: Grundmauern und Boden der romanischen und gotischen Kirchen. Es ist ersichtlich, dass das brauchbare Material der älteren Bauten jeweils für den Neubau herangezogen und verwendet wurde: so wurden z. B. die Steine der Fundamentmauern, nicht aber das Bodenmaterial für die Neubauten ausgegraben und neu verwendet.

In den nächsten Tagen werden die Bodenplatten in der Kirche zwischen den Grabungsstellen entfernt, um eine durchgehende Grabung zu ermöglichen.

Die Arbeiten durch das archäologische Grabungsteam gehen zügig voran. Sehr ansprechend ist ihre Freude an der Arbeit und ihre hohe Professionalität.

Die Bodenplatten werden entfernt, um Platz für die Grabungen der Archäologen zu schaffen. Sie werden gelagert und dann zur Firma geführt, um dort bearbeitet zu werden. Steinmetzmeister und Restaurator Erwin Reichel ist erfreut, dass seine Beurteilung der Bodenplatten zutrifft: Ein Großteil kann wieder verwendet werden.

Sämtliche Bodenplatten im vorderen Teil der Kirche wurden vermessen, klassifiziert und in einen Plan eingetragen. Auf jeder Platte klebt ein Etikett, auf welchem ihr Material, ihr Zustand und ihre Lage festgehalten ist. Die Platten waren auf einem dünnen Mörtelbett (kaum mehr als 5 cm) auf der Schotterunterlage verlegt worden. Ein bedeutender Schaden ist an vielen Platten deshalb entstanden, weil - vermutlich in den 60er Jahren und in bester Absicht - die Fugen mit einer Masse verstrichen und damit versiegelt worden waren. So konnte jedoch die Feuchtigkeit aus dem Untergrund nicht mehr entweichen, hat sich in den Ton-Anteilen des Marmors angesammelt und begonnen, ihn zu zerstören und zu sprengen (man erinnere sich an die Minus-Grade in der Kirche fast jeden Winter.)





Autor / Quelle: Wilfried Kaaser, Pastoralassistent

Beitrag online bis 31.12.2006 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
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