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Götz Teutsch
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Berliner Philharmoniker spielt für das Haus Mirjam
Zu einem hochkarätigen Benefizkonzert wird am Sonntag, den 28. August in die Pfarrkiche am Dürrnberg eingeladen.
DIE STILLE DER WELT UM J.S. BACH
Sechs Suiten für Violoncello-Solo BWV 1007-1012
Götz Teutsch Berliner Philharmoniker Violoncello & Barocke Lyrik
Werner Friedl Landestheater Salzburg Sprecher
Gedichte von: Paul Fleming, Andreas Gryphius, Simon Dach, Martin Opitz, Abraham a Santa Clara, Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau, Paul Gerhardt, u.a.
Ein Benefizkonzert zu Gunsten des Hauses Miriam-Hallein in der Marienkirche Bad Dürrnberg als “Exklusivveranstaltung”: die Wiedergabe der sechs Suiten für Violoncello-Solo BWV 1007-1012 von Johann Sebastian Bach. Interpretiert werden die Werke von Götz Teutsch. Für den weltbekannten Solocellisten repräsentieren die sechs Suiten einen kompositorischen Gipfelpunkt und bringen ein ganzes Leben zum Klingen. Zur Vertiefung der musikalischen Ausdruckswelt steht den Melodien das gesprochene Wort gegenüber. Werner Friedl wird zu den einzelnen Sätzen der Suiten barocke Lyrik rezitieren und somit Musik sowie Dichtung in ein spannendes, sich gegenseitig erhellendes Verhältnis bringen.
Online-Kartenreservierung Eine Reservierung von Karten ist über die Homepage des Halleiner Kultirforums möglich.
„Glaubst Du nicht, daß oft Dein Wort meine Melodie und meine Melodie Dein Wort sein könnte?" (E.T.A. Hoff mann) In J. S. Bachs „Sechs Suiten für Violoncello Solo" kommt unser ganzes Leben zum Klingen. Von der ersten Suite an, im zarten G-Dur geschrieben, über die Bittere d-moll, die Strahlende C-Dur, die Ernste in Es-Dur über die Todes-Suite c-moll zu der „Göttlichen" in D-Dur. Jede einzelne dieser sechs Suiten mit ihren jeweils sechs Sätzen hat einen ganz eigenen Charakter. Dieser ist durch die jeweilige Tonart in welcher die Suite geschrieben ist ganz klar umrissen. Dazu kommen noch die unterschiedlichen Charaktere der einzelnen Suiten-Sätze. Ein unendlicher, weltumspannender Kosmos. Ganz ähnlich ist es auch in der barocken Lyrik. Da finden wir das weltliche neben dem geistlichen Sonett, das „Vanitas vanitatum" neben der weltlichen Ode, dem Lied oder der Arie. Alles voller Leben und von einer umwerfenden Kraft und Reinheit. Was ist daher natürlicher, als diese beiden Ausdruckswelten, die Musik und die Dichtung, die sich ja immer gegenseitig befruchtet haben, in ein spannendes, sich gegenseitig erhellendes Verhältnis zu bringen. Diesen Spannungsbogen versuche ich herzustellen, indem ich zwischen einzelnen, sorgfältig ausgesuchten Sätzen der Suiten barocke Lyrik lesen lasse.
(Götz Teutsch)
Autor / Quelle: Kulturforum Hallein
Beitrag online bis 28.9.2005 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 5 (12.8.05 - 12.08.05 - ) / 1155 / 705
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