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 © Helmut Meisl

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20 Jahre PRO ORIENTE in Salzburg

Auf der Suche nach der Seele Europas Marienfrömmigkeit im Glauben der Völker in Ost und West.

Vor 20 Jahren wurde die Sektion Salzburg der Stiftung PRO ORIENTE von Erzbischof Dr. Karl Berg gegründet. Wegen einer Terminverschiebung geschah dies zufällig am 7. Oktober, dem Rosenkranzfest. Aus Anlass des Gründungsjubiläums findet daher am 7. und 8. Oktober 2005 in Salzburg eine große und frei zugängliche ökumenische Tagung über die Verehrung der Gottesmutter im Westen und Osten Europas statt.

Welche Werte sind Europa tief unter der Oberfläche der offiziellen EU-Politik gemeinsam? Katholische und orthodoxe Theologen, aber auch eine evangelische Theologin und eine Muslimin werden über ihre Traditionen theologisch verantworteter und volkstümlicher Marienfrömmigkeit berichten. Behandelt werden die jeweiligen Gebetsformen, Ikonen und Gnadenbilder, die Marienfeste im Jahreskreis und die großen Wallfahrtsorte Europas sowie nachdenklich stimmende Zeichen des Himmels bis in die Gegenwart.

Hat die Stiftung PRO ORIENTE bisher den katholisch-orthodoxen Konsens eher in den strittigen Fragen der Gotteslehre und der Ekklesiologie gesucht, so geht es diesmal darum, jenseits dogmatischer Unterschiede das Gemeinsame im gelebten Glauben der europäischen Völker neu ins Bewusstsein zu heben. Die himmlische Mutter ist tief in die Seele Europas eingeschrieben. Im Osten und Westen wurde und wird sie in allen Nöten um ihre Fürbitte angerufen. Unzählige katholische, orthodoxe, aber auch alte evangelische Kirchen sind ihr geweiht. Zu den alten Gnadenorten entstehen auch heute noch immer wieder neue. Und vor allem sind es junge Leute, die dort zusammenkommen um zu beten.





Autor / Quelle: Pro Oriente - DDr. Peter Hofrichter

Beitrag online bis 31.10.2005 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 5 (20.9.05 - 08.10.05 - ) / 1185 / 178