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Der Brügglerhof
Aquarell von Regine Brunauer



13. Dezember 2005 - Brunauer Regine

Einladend, indem ich bin, wie ich bin - dass sich die Leute wohl fühlen.

Geboren 1980. Volksschule, Musik-Hauptschule Burgfried, Gymnasium bei den Ursulinen in Sbg. Studium der Biologie seit 1999.

Bei der Bauerntochter vom „Brügglerhof“ im Gamp erwacht schon früh das Interesse an Lebewesen, und es ist auch entscheidend für die Wahl der Studienrichtung Biologie: Sie möchte „dem Ganzen auf den Grund gehen“. Derzeit arbeitet sie in Innsbruck an ihrer Diplomarbeit, an einem Institut, dessen Schwerpunkte in der Altersforschung liegen: Die Themen Stammzellenforschung, Alterungsprozesse und Möglichkeiten, die Lebensqualität im Alter hochzuhalten sind hochaktuell.

Sie wünscht sich einen Beruf, der ihr Spaß macht und den sie mit einer Familie verbinden kann. „Was man gern tut, macht man gut!“ Seit sechs Jahren hat sie einen Freund in Oberalm, und sie erhofft sich eine gemeinsame Zukunft. Diese wird zwar wohl nicht im Brügglerhof liegen, aber ihr wäre wichtig, dass dieser Bauernhof weitergeht und gut weitergeht. Manchmal macht sie sich aber auch Sorgen über ihre berufliche Zukunft; sie weiß, dass es ist nicht immer leicht sein wird: Viele Kollegen erhalten immer nur Verträge für ein paar Jahre, und sie hat auch schon erfahren, dass es fürs Weiterkommen im Leben nicht reicht, seine Sache immer nur so gut wie möglich zu machen - man muss sich auch ansprechend präsentieren und gut „verkaufen“ können. Sie lernt viel dazu im Umgang mit ihren Studien- und Arbeitskollegen.

Solange sie in Hallein war, hat sie als Jugend-Vertreterin im Pfarrgemeinderat mitgearbeitet. Sie meint: „Ich hab vielleicht nichts Großartiges geleistet, aber ich bin ehrlich und hab meine Sachen so gut wie möglich gemacht: Einladend, indem ich bin, wie ich bin - dass sich die Leute wohl fühlen.“


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Autor / Quelle: Wilfried Kaaser - Pastoralassistent

Beitrag online bis 11.12.2005 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
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