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17. Dezember 2005 - Elisabeth Maria Sieberth
Deutschkurse für Asylwerber
Geboren 1951 in Wien, verheiratet, 4 Kinder.
Pädagogische Ausbildung: Religion, Englisch. Hat einige Jahre bei der UNO in New York gearbeitet: DAF-Kurse („Deutsch als Fremdsprache“).
War früher Angestellte beim „Salzburger Hilfswerk“, in Zusammenhang mit den Hilfsaktionen für Kosovo-Flüchtlinge beginnt sie sich für Flüchtlinge einzusetzen um deren Intergration durch Deutschkurse voranzubringen.
Seit einem Jahr ist sie von der Sbg. Landesregierung zu einem Deutschkurs für Asylwerber in Hallein beauftragt: Dieser findet im „Gruberhaus“ der Pfarre Hallein statt; die Asylwerber kommen aus Tschetschenien und Armenien, einige auch aus Afrika.
Als Beweggrund für ihren Einsatz nennt sie: „Frieden vermitteln und ermöglichen!“ Frieden entsteht durch Miteinander-Sprechen und Zuhören, durch Kommunikation. Deshalb die Sprachkurse: Viele Konflikte lassen sich lösen, wenn die Menschen miteinander sprechen können und dadurch einen Weg zueinander finden. Das Zusammenleben verschiedener Menschengruppen - gleich ob Alte und Junge, von verschiedener Hautfarbe, verschiedenen Kulturen und Religionen - braucht Vermittlung. Um sich gegenseitig anerkennen und tolerieren zu können, muss man sich zuerst kennen lernen, aber es muss auch die Bereitschaft vorhanden sein, „Jedem das Seine“ zukommen zu lassen. Frau Sieberth ist aktives Mitglied in der Friedensbewegung und bei Greenpeace. Sie hofft, durch ihr Engagement etwas beitragen zu können zum „aufrechten Gang“: Dass Menschen in Würde und Gerechtigkeit leben können.
Sie betont, wie dankbar sie und die Asylanten für die Unterstützung der Pfarre Hallein sind: Sie sehen in den schönen Räumen im Gruberhaus, die sie benutzen können, ein Zeichen, dass man ihnen gut gesinnt ist und sie ernst nimmt.
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Autor / Quelle: Wilfried Kaaser, Pastoralassistent
Beitrag online bis 31.3.2006 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 5 (17.12.05 - 17.12.05 - ) / 1270 / 436
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