Diese Seite als Druckausgabe
Ausgerechnet den kalten und zugigen Turmeingang suchte sich der Wahlvorstand als Wahllokal aus. Damit gelang es aber wenigstens die Gottesdienstbesucher am Wahltag zur Stimmabgabe zu motivieren.
Aloisia Seiwald hat schon Erfahrung als Pfarrgemeinderätin und bekam die meisten Stimmen bei der Wahl in der Halleiner Stadtpfarre.
|
PGR: Neubeginn möglich
17.03.2002: Die Halleiner Stadtpfarre wählte ihren neuen Pfarrgemeinderat.
Nach nicht bereinigten Konflikten zwischen altem Pfarrgemeinderat und Pfarrer Schreilechner standen auf dem Wahlzettel für die PGR-Wahl (fast) nur neue Namen. Insgesamt 295 Stimmen wurden gültig abgegeben. Die Gesamtanzahl jener Personen, die zur Wahl gingen, ist damit weiter dramatisch abgesunken.
„Altlasten“ braucht der neue Pfarrgemeinderat nicht mehr zu fürchten, die Arbeit kann und muss neu von vorn beginnen und Aufgaben warten mehr als genug auf die neuen Räte. Neben einer (finanziell) nahezu unlösbaren Aufgabe rund um die Innenrenovierung der Stadtpfarrkirche gilt es u.a. sicherzustellen, dass das „Haus Mirjam“ weitergeführt werden kann. Aber auch im Bereich Liturgie, Soziale Dienste und Bildung muss ein Neubeginn in Angriff genommen werden und mit der Auflösung des Arbeitskreises „Wir in der EINEN Welt“ nach über 25 Jahren steht die Pfarrgemeinde auch in diesem Bereich vor der Stunde Null.
Von den insgesamt 18 Kandidaten wurden folgende 12 Personen in den neuen Pfarrgemeinderat gewählt: Seiwald Aloisia, Seiwald Stefan, Nowotny Gertraud, Mag. Leisinger – Klausner Nikolaus, Brunauer Regina, Noppinger Monika, Klauser Katharina, Mag. Stefan Raimund, Mayr Rupert, Wrycza Heidi, Lang Christiane, Landkammer Ursula.
Autor / Quelle: Helmut Meisl
Beitrag online bis 31.7.2002 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 12 ( - - ) / 131 / 225
|