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 © Helmut Meisl

 Unsere Pfarrkirche
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Verlegung der Bodenplatten

Seit Ende Februar wird an der Verlegung der Bodenplatten gearbeitet. Zuvor mussten die Heizungs- und Elektro-Installationsrohre im Boden verlegt werden, die Heizung in Betrieb genommen werden und der Altarbereich fertiggestellt sein.

Über die Restaurierung der alten Marmor-Bodenplatten und die Herstellung der zusätzlich benötigten neuen Platten wurde bereits berichtet. Die Platten wurden von der Fa. Reichl in die Kirche transportiert und dort gelagert.

Die Platten werden in alter Handwerks-Technik verlegt: Auf dem verdichteten Kies-Untergrund wird eine Lage von Ziegel-Schutt aufgebracht, darauf werden die Platten in reinem Kalk-Sand-Mörtel verlegt. Die Feuchtigkeit des Mörtels wird vom Ziegelschutt-Untergrund aufgenommen und dann langsam wieder abgegeben. Es braucht eine Temperatur von mehr als 5°, damit diese Arbeit durchgeführt werden kann, deshalb wurden Teile der Boden- und Wandheizung möglichst rasch in Betrieb genommen. Derzeit beträgt die Temperatur in der Kirche etwa +8°, ein Wert, der wohl noch nie Ende Februar in der Kirche zu messen war. Bis der Mörtel fest abgebunden hat, darf der Boden nicht betreten werden. Davon hängt der Termin der Inbetriebnahme der Kirche zu Ostern ab, was Pfarrer Schreilechner sich sehr wünscht.

Die Platten sollten nach Anweisung des Bundes-Denkmalamtes soweit möglich restauriert und an die alte Stelle wiederverlegt werden. Änderungen ergeben sich insofern, als viele Platten unwiederbringlich zerbröselt sind, sowie einige Flächen durch die Neugestaltung der Kirche jetzt frei von Platten bleiben (Altar-Plattform und neue Quer-Bankreihen rechts und links).

Es ist erfreulich zu sehen, dass die alten, restaurierten Platten sich von den neu angefertigten kaum unterscheiden. Man kann sie eigentlich nur an den Aufklebern erkennen.

Die Handwerker im Bereich der Steinmetzerei, Stein-Restaurierung und -Verlegung erwecken den Eindruck von bedeutendem handwerklichen Können und wirklicher Freude an ihrer Arbeit. Wir können uns glücklich schätzen, dass sie in unserer Kirche arbeiten.





Autor / Quelle: Wilfried Kaaser, Pastoralassistent

Beitrag online bis 31.11.2007 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
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