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 © Helmut Meisl

 Gedanken zum Sonntag
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Momentaufnahme

Welches Bild haben die Menschen von mir?
Hoffentlich auch deines.
(Foto: Steyler Missionsschwestern, R. Bunse, I. Steiger, G. Albers)




Die Leidenschaft, die Christen miteinander verbindet, ist die Blickrichtung auf Christus.

Rolf Krüger

21. Mai 2006 - 6. Sonntag der Osterzeit

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wie mich der Vater geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe! Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe.

Merkwürdig

„Liebt einander!“ – so endet die heutige Schriftstelle. Nein, für mich beginnt sie damit erst. Jesus trägt uns diese beiden Worte auf. Sie sind sein Vermächtnis:
„Liebt einander!“ – Ihr Völker und Nationen.
„Liebt einander!“ – Ihr Religionen und Ideologien.
„Liebt einander!“ – Ihr Arbeitnehmer und Chefs.
„Liebt einander!“ – Ihr Kranken und Gesunden.
„Liebt einander!“ – Ihr Armen und Reichen.
„Liebt einander!“ – Ihr Frauen und Männer.
„Liebt einander!“ – Ihr Jungen und Alten.
„Liebt einander!“ – Ihr Träumer und Realisten.
„Liebt einander!“ – Ihr Zerstrittenen und Friedfertigen.
„Liebt einander!“ – Ihr Starken und Schwachen.
„Liebt einander!“ – Ihr Mächtigen und Hilflosen.
„Liebt einander!“ – Ihr Traurigen und Glücklichen.
Lasst alles, was ihr tut, Liebe sein.
Ansonsten – Lasst es lieber sein!
„Liebt einander!“ – diese beiden Worte sagen alles aus, was wirklich zählt im Leben – und auch darüber hinaus ...





Autor / Quelle: Bergmoser + Höller Verlag Aachen - Peter Schott im Gedenken an Daniela Schott

Beitrag online bis 18.6.2006 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 5 (18.5.06 - 25.05.06 - ) / 1440 / 160