Sakramente
Aktuelles
Arbeitskreise
Haus Mirjam
Wir in der EINEN Welt
Kinder und Jugend
Die Stadtpfarrkirche
Kirchenrenovierung
Pfarrblatt online
Presse und Gedrucktes
Termine Stadtpfarre
Impressum
   
Aktuelles
Termine
Kontakt
   
Aktuelles
Termine
   
Aktuelle Informationen
Termine evangelisch
Evang. Pressedienst
Kontakt
   
Aktuelles Programm
   
Die Halleiner Kirchenmaus
Gedanken
   
Internet-Links
Gästebuch
Alle Termine
   
Fastenaktion ab 2002
Adventkalender
bibelfest 2002
Archiv 2012
Archiv 2011
Archiv 2010
Archiv 2009
Archiv 2008
Archiv 2007
Archiv 2006
Archiv 2005
Archiv 2004
Archiv 2003
Archiv 2002
Archiv Pfarrblatt
   



Beiträge warten
(gesperrter Bereich)



 © Helmut Meisl

 Adventkalender
Diese Seite als Druckausgabe


Der "gute" Nikolaus Leopold


Leopold mit Maria als Ehejubilare 2004


Leopold hilft immer, und wenn es um´s Putzen geht

6. Dezember 2006 - Der gute Nikolaus: Leopold Stelzer

Heute ist er wieder unterwegs, so wie schon seit vielen Jahren. Gern kommt er in die Familien, die ihn anfordern, und gern verbreitet er als Nikolaus, was ihm auch selber in seinem Leben wichtig ist: „Füreinander dasein, miteinander leben, einander helfen, nicht das Schlechte, sondern das Gute hervorheben und unterstützen!

Geboren 1941, kommt er 1966 nach Hallein und arbeitet als Schichtler in der Papierfabrik. Er heiratet Maria, und sie haben vier Söhne: Alfred, Leo, Roland und Robert. Seit 8 Jahren ist er in Pension und leidet ziemlich unter Rheuma, wohl als Folge der vielen Jahre Arbeit an der Papiermaschine.

Immer ist es ihm wichtig gewesen, andere zu unterstützen, Hilfe zu leisten und sich engagiert einzusetzen. Bis heute ist er ausgefüllt mit Aktivitäten, in denen er viele soziale Vorhaben unterstützt, was manchmal auch so weit geht, dass seine Frau Maria mürrisch meint: „Für alle anderen hat er Zeit, nur daheim ist so vieles unerledigt und wir kommen immer zuletzt!“

Was wünscht und erhofft sich der gute Nikolaus denn nun eigentlich für sich selbst und für die Umgebung, in der er lebt?

Dass es der Familie gut geht, dass alle gut miteinander auskommen, dass wir bei den Kindern und Enkeln gern gesehen sind und sie gern zu uns kommen - und dass jeder mit Selbstvertrauen seinen Weg gehen kann!“ Einmal einen Sommer auf einer Alm zu verbringen wäre eine Art Wunschtraum, hat sich aber noch nie verwirklichen lassen.

Er wünscht sich seit Jahren, dass in den neu entstandenen Siedlungen in Hallein mehr Zusammengehörigkeit entsteht und dass die Leute mehr miteinander und nicht nebeneinander leben möchten. Örtliche Veranstaltungen und Bauliche Maßnahmen sind Voraussetzungen für mehr „Miteinander“.

Der Pfarre ist er seit jeher stark verbunden und hat sich immer gerne im Pfarrleben engagiert. Aber in der Bevölkerung wird die Bindung an die Kirche spürbar weniger. Das Ansprechen der Leute und die Seelsorge müssten dezentralisiert werden, und jeder Christ sollte und könnte dazu etwas beitragen.

Christ sein heißt: jeder hat eine Verantwortung! Die Leute sollten in sich gehen und mehr sehen, als nur das Materielle. Man sollt´ aber nicht darauf hoffen, dass es den Leuten schlecht geht nach dem Spruch: Not lehrt Beten. Nein! Sie sollten das Bewusstsein finden: Es geht uns gut - und dafür sind wir Gott dankbar! Dann würde man auch die Gottesdienste nicht als Pflicht betrachten, sondern sich freuen, dass wir zum Herrgott gehören, dass wir Hoffnung haben!





Autor / Quelle: Wilfried Kaaser - Pastoralassistent

Beitrag online bis 5.12.2006 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 5 (5.12.06 - 05.12.06 - ) / 1603 / 376