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13. Dezember 2006 - Ing. Mag. Herbert Orasche
Es mag verwunderlich scheinen, dass in unserem Adventkalender heute ein Versicherungsmakler und Finanzdienstleister auftritt. Wenn man diesen Bereich aber näher betrachtet, zeigt sich, wie wichtig er für die Wirtschaft und damit für das Wohlergehen vieler beteiligter und betroffener Menschen ist.
Welche Hoffnungen hat jemand, der in diesem Bereich arbeitet? In Verbindung kamen wir miteinander, als die Pfarre Hallein hier um finanzielle Unterstützung für den Pfarrbrief ersucht hat.
Geboren 1971 in Golling, besucht die Maschinenbau-Abteilung der HTL Salzburg, weil ihn die Technik interessiert, hat aber auch kaufmännisches Interesse. Er wird 1991 Assistent der Geschäftsleitung der Allianz-Versicherung, studiert ab 1992 nebenbei Jus und schließt 1999 mit Mag. jur. ab. Ab 1998 macht er sich mit einem Partner selbständig in einem Unternehmen als Versicherungsmakler.
Ihre Tätigkeit besteht darin, Firmen durch gute Versicherungsverträge zu unterstützen, dass sie ihre Risiken absichern können. Wenn etwa ein Unglück oder Schaden passiert, eine Firma abgehalten wird, ihre Verpflichtungen zu erfüllen, ist das Risiko für die Firma abgedeckt. Es kann sich um bedeutende Beträge handeln, und es ist eine wichtige Aufgabe, Firmen dabei zu helfen, ihre Verpflichtungen ihren Kunden oder Mitarbeitern gegenüber zu erfüllen. Sie sehen sich auch als Anwalt für ihre Kunden: Wenn es erforderlich ist, verhelfen sie ihnen zu ihrem Recht und zu dem, was ihnen zusteht. Versicherungsmakler sind selbständig und haften für das, was sie tun.
Ihr Betrieb betreut etwa 3500 Kunden, sie haben 6 Mitarbeiter, sind kaufmännisch erfolgreich und zählen zu den Top5 im Versicherungs-Makler-Gewerbe in Salzburg.
Die Firma unterstützt großzügig viele Vereine (Radklub Hallein, Naturbahnrodler, ATSV) soziale Organisationen (Kinder-Krebshilfe) und Pfarren (Golling, Oberalm, Hallein): Sie sind Sponsoren, weil ihnen deren Aktivitäten und das Vereinsleben wichtig sind.
Herbert Orasche ist seit zwei Jahren verheiratet mit Dr. med. Karin Kaindl-Orasche. Sie erwarten ihr erstes Kind. Er betrachtet Kirche und Religion als Basis für sein Leben als Mensch, sie gibt Kraft für Probleme, und verhilft zur Zufriedenheit im Familienkreis. Er erwartet von der Kirche, dass sie sich nicht scheut, neue Formen des kirchlichen Lebens (z. B. beim Zölibat) zu beschreiten, dass auch mehr Unterschiede akzeptiert werden und nicht alles über einen Leisten geschlagen wird. Ein Wunsch für unsere Gesellschaft: Der Gegensatz zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern bei uns scheint ihm eher ein Relikt der Vergangenheit zu sein, heute sitzen sie eigentlich im selben Boot. Die wirklichen Auseinandersetzungen finden heute global statt. Die Rahmenbedingungen können längst nicht mehr allein in unserem Land aufgestellt und verändert werden. Damit sich aber die Lage des Großteils der Menschen verbessern könnte, müssten die internationalen Rahmenbedingungen geändert und verbessert werden.
Autor / Quelle: Wilfried Kaaser - Pastoralassistent
Beitrag online bis 13.12.2006 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 5 (13.12.06 - 13.12.06 - ) / 1615 / 604
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