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21. Dezember 2006: Maria Siller, Ewald Scheibner: Adventfeier am Gasteigweg
Es ist heuer ziemlich warm gewesen am 8. Dezember. An der Salzachtal-Bundesstraße huschen die Autos vorbei, nahe beim Hager-Kreisverkehr zweigt der kleine Gasteigweg ab. Ganz hinten drin wartet eine Überraschung: In einem Garten stehen Zelte, ein Ofen wärmt, Kuchen steht bereit, Glühwein duftet.
„Kann man gratulieren? Was habt ihr denn zu feiern?“ „Ach, nichts Besonderes, das machen wir jedes Jahr: Wir laden Freunde, Verwandte und Nachbarn ein zu einem gemütlichen Beisammensein im Advent!“
Immer mehr Leute treffen ein, Eltern mit Kindern kommen, es ist gemütlich und lustig. Sie erzählen: Der Ofen ist selbst gebaut vom Schwager Georg Keller, er hat das bei einem Adventmarkt gesehen. Sie machen so etwas heuer das vierte Mal, angefangen hat es mit einem Forellen-Räuchern. Es ist eine gute Gelegenheit, mit Leuten zusammenzukommen, die man sonst zu selten trifft: Nachbarn, Bekannte, Verwandte und Freunde.
Die Feier dauert dann bis abends 10 Uhr, es waren heuer zusammen ungefähr 50 Gäste da. Maria meint, sie wird nächstes Mal noch mehr an die Nachbarn vom Gasteigweg denken, diese speziell anreden und einladen.
Eine wirklich „ansprechende“ Art, den Advent zu gestalten: Weit entfernt von der trostlosen „Besinnlichkeit“ mancher Adventfeiern - ein einfaches, freundliches, menschliches, aber damit wirklich christliches Miteinander!
Autor / Quelle: Wilfried Kaaser - Pastoralassistent
Beitrag online bis 20.12.2006 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 5 (20.12.06 - 20.12.06 - ) / 1625 / 420
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