Sakramente
Aktuelles
Arbeitskreise
Haus Mirjam
Wir in der EINEN Welt
Kinder und Jugend
Die Stadtpfarrkirche
Kirchenrenovierung
Pfarrblatt online
Presse und Gedrucktes
Termine Stadtpfarre
Impressum
   
Aktuelles
Termine
Kontakt
   
Aktuelles
Termine
   
Aktuelle Informationen
Termine evangelisch
Evang. Pressedienst
Kontakt
   
Aktuelles Programm
   
Die Halleiner Kirchenmaus
Gedanken
   
Internet-Links
Gästebuch
Alle Termine
   
Fastenaktion ab 2002
Adventkalender
bibelfest 2002
Archiv 2012
Archiv 2011
Archiv 2010
Archiv 2009
Archiv 2008
Archiv 2007
Archiv 2006
Archiv 2005
Archiv 2004
Archiv 2003
Archiv 2002
Archiv Pfarrblatt
   



Beiträge warten
(gesperrter Bereich)



 © Helmut Meisl

 Adventgedanken
Diese Seite als Druckausgabe







Robert Golderer, Pastoralassistent in Hallein-Neualm

Am 3. Advent-Wochenende war der Pastoralassistent von Neualm in Hallein nicht zu erreichen: Er betreibt einen Glühweinstand für wohltätige Zwecke am Alten Markt in Salzburg.

Er hat einige Neualmer mit, die ihn bei der Arbeit unterstützen, und sie freuen sich über mehr als 1.000 Euro, die für das Sozial-Budget von Neualm eingenommen werden. Es ist leichter, Leute für solche Einsätze anzusprechen und zum Mittun zu bewegen, als zum Kirche-Gehen ins Pfarrzentrum Neualm…

Geboren am 18. 12. 1967 in Braunau, in einer Arbeiter-Familie, die nicht besonders kirchlich ist. Er wird aber in einer Jungschar- und Jugendgruppe religiös stark angesprochen, deshalb besucht er nach der Hauptschule das Aufbau-Gymnasium Horn (NÖ), mit der Absicht, später Priester zu werden.

Er ist gern im Internat Horn, zusammen mit Leuten aus ganz Österreich, sog. „Spätberufene“. 1988 Matura, danach arbeitet er ein Jahr in Frankfurt/Main in verschiedenen Jobs - er will nicht dauernd nur lernen und studieren.

Beginnt danach in Salzburg das Theologie-Studium, arbeitet aber nebenbei an verschiedenen Stellen, teils für den Lebensunterhalt, teils aus Neigung: Caritas, Obdachlosenbetreuung, Salzburger Landestheater.

Während dieser Zeit lernt er seine Frau Claire kennen, eine Britin, die hier Germanistik studiert, 1998 wird Matthew geboren.

Er studiert Fachtheologie und Religions-Pädagogik, arbeitet in dieser Zeit aber auch im Arbeiter-Begegnungs-Zentrum ABZ in Salzburg, unterrichtet Religion an einer Hauptschule, betreut bei der Caritas Flüchtlinge (Zeit des Kosovo-Krieges) und hilft mit in der Notschlafstelle der Caritas.

Seine erste Stelle als Pastoral-Assistent tritt er in der Pfarre St. Elisabeth in Salzburg an. 2001 - 2006 ist er hier im Einsatz, Rebecca wird 2003 geboren.

St. Elisabeth im Bahnhofsviertel in Salzburg ist seine pastorale Lehrzeit: Er ist gerne dort und freut sich über die vielen Möglichkeiten, die sich bieten und über die Freiheit, über seine Tätigkeit selbst mitentscheiden zu können.

Er bewirbt sich für Neualm, als Josef Obereder in Pension geht, und erhält diese Stelle. Hier einzusteigen war sicher nicht ganz leicht und einfach - Neualm war an Josef sehr gewöhnt und von ihm sehr geprägt, aber er freut sich, hier offen und freundlich aufgenommen worden zu sein. Ganz neu und ungewohnt sind ihm die Gottesdienste in Neualm: Er erlebt sie sehr persönlich und nahe, die Menschen hier sehr aktiv, aufgeschlossen und offen.

Die Hoffnungen und Wünsche von Robert Golderer werden aus seinem bisherigen Lebenslauf sehr deutlich:

Es ist nicht seine Art, den Menschen großartige Ziele und Projekte vorzugeben - er freut sich über alles, was da ist, er will es unterstützen, fördern und wachsen lassen: „Es gibt so viel Potential in Neualm - wie kann man es wecken? So viele Leute wären gern bereit, bei einem sozialen Vorhaben mitzutun, man muss ihnen nur die Möglichkeit geben. Bei kirchlichen Vorhaben kann man nicht immer auf den Pfarrer warten, dass er etwas macht - es wird immer weniger geben. Die Leute in den Pfarren werden auf sich allein gestellt sein. Meine Aufgabe ist es, hier etwas beizutragen.“

Sein Leben war bisher eher wechselhaft und unbeständig, „eine gewisse Grundsicherheit wäre gut - aber es sollte nicht zu normal und sesshaft werden.“

„Ich bin gläubig und freue mich darüber, ich bin total dankbar. Der Glaube bereichert das Leben und hilft. Gott mischt mehr mit im Leben, als wir es vermuten würden: Gott finden im Alltag, Gott die Chance geben, dass er in unserem Leben mitmischt!“





Autor / Quelle: Wilfried Kaaser - Pastoralassistent

Beitrag online bis 21.12.2006 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 5 (21.12.06 - 21.12.06 - ) / 1626 / 527