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Die neue Kathedrale in Eriwan wurde im Jahr 2001 zur 1700-Jahrfeier der Armenischen Apostolischen Kirche eingeweiht.
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Armenische Weihnachtmesse in Hallein
Am 6. Jänner 2007 feiert Pater Nerses von den Mechitaristen in Wien um 17 Uhr in der Halleiner Bürgerspitaskirche einen armenischen Weihnachtsgottesdienst.
Dazu einige Hintergrundinformationen.
Dr. Peter Hofrichter aus Hallein hat diesen Gottesdienst "angeleiert", weil jetzt gerade die Ausstellung der armenischen Kindermalerein im Keltenmuseum läuft, die sich ja hauptsächlich mit den Themen Weihnacht und Hallein beschäftigt.
Die Armenier in Salzburg sind leider nicht organisiert. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Die Ausstellung ist ein guter Anlass. Aus dem Weihnachtsgottesdienst könnte eine monatliche Tradition werden. Bürgermeister Stöckl und Museumsdirektor Zeller würden das sehr begrüßen und möchten diese Initiative nach Kräften fördern (keine finanziellen Forderungen etwa für Heizung und Strom).
Die Armenier machen kaum einen Unterschied zwischen armenisch - katholisch und armenisch - orthodox. Es gilt eucharistische Gastfreundschaft bis in die höchste Ebene – das wurde gerade erst vom Armenisch - apostolischen Patriarchen in Istanbul bestätigt. Auch er selbst empfängt in Rom vom Papst die Kommunion, und ebenso hat ein Kardinal in Eriwan vom Katholikos die Eucharistie empfangen. Das ist auch bei den einfachen Leuten die Praxis. Die meisten sind zwar armenisch - apostolisch, für sie ist aber nur wichtig, dass es eine armenische Messe mit einem guten Priester ist, ob apostolisch oder katholisch, ist ihnen gleich. Da die Wiener apostolische Gemeinde zur Zeit zerstritten ist, sind ihnen die Mechitaristen lieber. Doppelt klar, dass da auch unsere lateinischen Katholiken hingehen können. Darum wäre es schön wenn es im Gottesdienstkalender stünde. Pfarrer Schreilechner ist übrigens informiert und wird auch dabei sein.
Die Armenier haben unseren gregorianischen Kalender, feiern aber die Geburt Jesu zusammen mit Epiphanie. Das eigentliche Weihnachtsfest am 25. Dezember, das im Römischen Reich in der zweiten Hälfte des 4. Jahrhunderts eingeführt wurde, kennen sie gar nicht. Das ist anders als bei den anderen Orthodoxen, die zum Teil Weihnachten am 7. Jänner feiern, weil sie liturgisch den (fehlerhaften) Julianischen Kalender beibehalten haben, dessen 25. Dezember eben auf unseren 7. Jänner fällt.
Autor / Quelle: Dr. Peter Hofrichter
Beitrag online bis 31.1.2007 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 5 (22.12.06 - 06.01.07 - ) / 1631 / 230
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