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 © Helmut Meisl

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Brigitte Höllbacher




Primar Dr. Albrecht

Brigitte Höllbacher: Entbindungsstation Krankenhaus Hallein

Wer auch nur 10 Minuten im 4. Stock unseres Krankenhauses wartet, kann das Leben in seinen vielfältigen Formen an sich vorüberziehen sehen: Geschäftig eilen die Angestellten der Direktion vorbei, Patientinnen aus der Gynäkologie hoffen und bangen, eine hochschwangere Frau wird von ihrem Mann in die Entbindungsstation begleitet, Papas kommen mit aufgeregten Kindern, um ein neugeborenes Geschwisterl zu sehen.

Die Leitfarbe Gelb unterstützt die freundliche Atmosphäre, überall die hoffnungsvolle Zuversicht: „Es wird gut gehen!“

Brigitte Höllbacher leitet seit 1. 11. die Geburtshilfe- und Wöchnerinnen-Station, ist schon viele Jahre am Krankenhaus Hallein, war früher Krankenschwester in der Anästhesie und in der Intensivstation. * 1956 in Hof/Salzburg, verheiratet, 2 Kinder. Ausbildung zur Dipl.-Krankenschwester und zur Lebens- und Sozialberaterin.

Durch den Umbau des Krankenhauses hat sich diese Station sehr verändert: Es gibt helle Räume und ein großes Service auch für die allgemeine Klasse. In einer „Integrativen Wochenbettpflege“ arbeiten alle Disziplinen zusammen, um ihr Ziel zu erreichen: „Das Wohlbefinden der Mütter und Kinder.

Schwangere Frauen können das Krankenhaus bei einer „Storchenparty“ kennenlernen: Durch diese Geburtsvorbereitung können bereits viele Ängste abgebaut werden. Bei jeder Geburt liegt die Priorität beim Wohlbefinden der Mütter und Kinder: Die Station wirkt kaum wie eine Klinik, sondern wie ein geschützter Wohnbereich mit Wohnzimmeratmosphäre. Im Klinik-Team arbeiten Hebamme, Ärzte und Schwestern zusammen, um dieses Wohlbefinden der Patienten zu sichern. Eine Geburt ist ja nicht in erster Linie ein medizinisches, sondern ein zutiefst menschliches Ereignis, aber die medizinische Professionalität muss immer gewährleistet sein. Deshalb stehen im Krankenhaus immer medizinische Fachkräfte bereit, wie Facharzt oder Anästhesist.

Nach der Geburt, in der Wochenstation, ist die Aufgabe, die Wöchnerinnen in der ersten Phase Hilfestellung zu bieten. Ein eigenes „Stillzimmer“ steht bereit, ein Kinderarzt und psychologische Betreuung. Die „Stillambulanz“ kann auch später jederzeit angerufen werden, wenn es Probleme gibt

Diese Atmosphäre des Wohlfühlens ist für Prim. Dr. Albrecht, den ärztlichen Leiter der Station, ein wichtiges Anliegen. Eine Voraussetzung dafür ist, dass es auch dem Personal gut geht. Deshalb haben Kollegialität, Teamgeist, Motivation und positive Konfliktbewältigung hohen Stellenwert. Auch von der Leitung des Hauses werden solche Maßnahmen sehr gefördert und unterstützt.

Ein großes Anliegen ist für Brigitte Höllbacher, schwangeren Frauen und Müttern ein Stück weit die Angst wegzunehmen, vor dem was kommt. Sie ist sehr froh, dass die Geburtenstation Hallein einen sehr guten Ruf hat und durch Mundpropaganda immer mehr Frauen nach Hallein zur Geburt kommen.

Was wir zu Weihnachten feiern, die Geburt Christi, ist auf der Entbindungsstation ein oft erlebter Vorgang. Aber es ist immer wieder eine beglückende Aufgabe, eine Geburt zu einem freudigen Ereignis, einem Höhepunkt im Leben werden zu lassen!


Linktipp: Homepage Krankenhaus Hallein





Autor / Quelle: Wilfried Kaaser - Pastoralassistent (Text), Wilfrid Kaaser und KH-Hallein (Fotos)

Beitrag online bis 23.12.2006 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 5 (23.12.06 - 23.12.06 - ) / 1632 / 836