Sakramente
Aktuelles
Arbeitskreise
Haus Mirjam
Wir in der EINEN Welt
Kinder und Jugend
Die Stadtpfarrkirche
Kirchenrenovierung
Pfarrblatt online
Presse und Gedrucktes
Termine Stadtpfarre
Impressum
   
Aktuelles
Termine
Kontakt
   
Aktuelles
Termine
   
Aktuelle Informationen
Termine evangelisch
Evang. Pressedienst
Kontakt
   
Aktuelles Programm
   
Die Halleiner Kirchenmaus
Gedanken
   
Internet-Links
Gästebuch
Alle Termine
   
Fastenaktion ab 2002
Adventkalender
bibelfest 2002
Archiv 2012
Archiv 2011
Archiv 2010
Archiv 2009
Archiv 2008
Archiv 2007
Archiv 2006
Archiv 2005
Archiv 2004
Archiv 2003
Archiv 2002
Archiv Pfarrblatt
   



Beiträge warten
(gesperrter Bereich)



 © Helmut Meisl

 Evangelische Gemeinde
Diese Seite als Druckausgabe


Die Geschichte des Petrus ist eine Geschichte des Scheiterns und zugleich eine Hoffnungsgeschichte. Auch wenn Petrus an seiner eigenen Selbstüberschätzung scheitert, bleibt ihm die Zusage Christi, der ihn hält. Wenn Glaubensmut und Zuversicht fehlen, dann bleibt das Vertrauen, dass Christus den Schwachen und Gefährdeten nahe ist. Und er gibt ihm einen neuen, weit reichenden Auftrag. Petrus soll seine Brüder und Schwestern stärken, ausgerechnet Petrus, der selbst so schwach geworden ist. Denn wer, wenn nicht er, könnte glaubhafter von der Schwäche, dem Unvermögen reden? Wer selbst Trost gesucht und gefunden hat, kann andere trösten.





25. Februar 2007 - 1. Sonntag der Passionszeit V

„Ich habe für dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufhöre“, wandte sich Jesus an Petrus – und der dürfte deshalb einigermaßen verdutzt geschaut haben.

Ja, kurz zuvor stritten die Jünger darüber, wer der Größte unter ihnen sei. Jesus musste in diese Auseinandersetzung, um diesen Disput zu beenden. Aber warum ausgerechnet dieses Gebet für Petrus? „Ich habe für dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufhöre.“ Es war doch Petrus, der sich zu Jesus bekannt hatte: „Du bist der Messias, der Gesalbte Gottes.“ Gab es einen eindeutigeren Glaubensbeweis? Und außerdem, wenn einer für Jesus Kopf und Kragen riskieren würde, dann zuerst Petrus.

„Mit meinem Gott überspringe ich Mauern“, so mag Petrus in Jesu Gegenwart empfunden haben. Allerdings hätte er gewarnt sein können. Als nämlich Jesus von seinem bevorstehenden Leiden und Sterben sprach, lehnte sich Petrus energisch dagegen auf. Der menschliche Wunsch stand dem göttlichen Heilswillen entgegen. Wenn die Ausrichtung nicht mehr stimmt, ist der Glaube bedroht. Jesus wusste das, Petrus musste es erfahren. Schon wenig später, als sein Zeugnis gefragt war, brachte Petrus nur Verleugnung zustande. Vielleicht ahnte er beim Krähen des Hahnes, wie notwendig die Fürbitte Jesus gerade für ihn war und im Laufe seine Lebens – und Sterbens – noch sein würde: „Ich habe für dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufhöre.“





Autor / Quelle: Bergmoser + Höller Verlag Aachen - Gundula Kühneweg

Beitrag online bis 1.3.2007 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 5 (22.2.07 - 01.03.07 - ) / 1695 / 205