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 © Helmut Meisl

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Zur Dienstbeendigung von Wilfried Kaaser

Aufgrund des Artikels „Wilfried Kaaser hat Dienst in Hallein beendet“ wollen wir uns auf diesem Weg bei Wilfried für seinen Dienst bedanken und auch einige Informationen weitergeben.

Mancher fragt sich vielleicht, warum von Seiten des Pfarrhofs erst nach dem Artikel von Helmut Meisl ein Dank ins Web gestellt wird. Dabei möchten wir mitteilen, dass wir von Wilfried wohl erfahren haben, dass er mit Mai den Dienst beendet, aber in der Pfarre noch keine offizielle Mitteilung der Dienstbeendigung eingelangt ist (es gibt auch noch keine Ausschreibung der Stelle etc.).

Wilfried hat sich in seiner Bescheidenheit still von der Pfarre verabschiedet. Die Pfarre hätte ihm im Rahmen eines Pfarrgottesdienstes feierlich danken und sich von ihm verabschieden wollen, so wie das auch der Pfarrgemeinderat gerne offiziell tun wollte. Dass Wilfried dies aber nicht wollte, haben wir akzeptiert. Dennoch wollen wir ihm auf diesem Wege unseren Dank aussprechen.

Wenn es auch verschiedene Differenz und Missverständnisse im Laufe der Jahre gegeben hat, sollten doch festgehalten werden, dass sich jeder für die Verbreitung des Evangeliums und den Aufbau des Reiches Gottes in unserer Mitte einsetzt. Wilfried hat das in seiner Art und Weise mit viel Engagement getan. Dafür sei ihm auch von unserer Seite her gedankt.
  • Wilfried hat sich mit viel Freude sehr engagiert für den Pfarrbrief „Pfarrleben“ – ein Mittel zum Verkünden der Frohbotschaft – dabei hat er auch immer wieder viel Geduld aufbringen müssen;
  • Ganz besonders hervorgehoben muss die ausgezeichnete Festschrift anlässlich der Altarweihe werden – diese Festschrift haben alle bewundert und gerne gelesen;
  • Im Seniorenheim hat er sich sehr rührend um die alten Menschen bemüht! Er hat sie besucht; hat viele Gespräche geführt; begleitete sie zum Gottesdienst, bereitete diesen auch vor (war immer Kantor und Lektor); informierte die Priester, wenn Besuche erwünscht waren; kümmerte sich um die würdige Feier der Krankensalbung; uvm. Wilfried werden die Menschen im Seniorenheim vermissen;
  • Im Krankenhaus kümmerte er sich auch mit viel Fürsorge um die Kranken und den Gottesdienst; brachte die Anliegen der Menschen, denen er begegnet ist, in den Gottesdienst ein; kümmerte sich darum dass auch andere Priester wussten, wer von ihrer Pfarre im Krankenhaus ist; usw.
  • Viele, viele Menschen hat Wilfried besucht – seinem Naturell entsprechend ohne viel aufsehen. Das zeigt auch der Adventkalender, wo er Menschen porträtierte, auf liebevolle Art und Weise;
  • Wenn Wilfried in der Pfarrkanzlei war, hatte er Zeit für die Besucher, die kamen. Er lud zum Kaffee ein, führte gute Gespräch und war dort Seelsorger mit einem offenen Herzen und offenem Ohr;
  • Sehr am Herzen lagen Wilfried auch die Mitarbeiter in der Pfarre – er suchte das Gespräch, setzte sich für die Mitarbeiter ein, gab Anregungen und gute Kritik, begleitete Neuankommende mit seinen Tipps und war so ein angenehmer, zuvorkommender Mitarbeiter;
  • Mit seinem kritischen Blick und offener Kritik regte er immer wieder zum Nachdenken und Gesprächen an;
  • Viele könnten wohl hier die Liste fortsetzen…

Gott möge ihm all das Gute vergelten, das er in unserer Pfarre gewirkt und geleistet hat.

Für die Pfarre





Autor / Quelle: Dechant Hans Schreilechner, Kooperator Josef Johann Pletzer, Pfarrgemeinderatsobmann Peter Hofrichter

Beitrag online bis 30.7.2007 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 5 (24.4.07 - 14.05.07 - ) / 1781 / 266