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 © Helmut Meisl

 Gedanken zum Sonntag
 Gedanken zum Sonntag
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Wer aber meine Worte hört und nicht danach handelt, ist wie ein unvernünftiger Mann, der sein Haus auf Sand baute. Als nun ein Wolkenbruch kam und die Wassermassen heranfluteten, als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten, da stürzte es ein.


Schwäche, die bewahrt,
ist besser als Stärke, die zerstört.



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Wer aber meine Worte hört und nicht danach handelt, ist wie ein unvernünftiger Mann, der sein Haus auf Sand baute. Als nun ein Wolkenbruch kam und die Wassermassen heranfluteten, als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten, da stürzte es ein.


Schwäche, die bewahrt,
ist besser als Stärke, die zerstört.



9. Sonntag im Jahreskreis (A)

31.05.2002: Wer aber meine Worte hört und nicht danach handelt, ist wie ein unvernünftiger Mann, der sein Haus auf Sand baute.

Dabei hat diese Predigt doch ganz hoffnungsvoll angefangen. Die Bergpredigt. Magna Charta des Christentums: Selig sind die Armen, die Trauernden, die Barmherzigen, die Friedensstifter. Gewiss, es wird nicht einfach sein, aber irgendwie findet da jeder einen Türspalt zum Himmelreich offen. Aber je länger diese Predigt dauert, je konkreter sie wird, umso unbequemer wird sie auch. Jesus spricht von unseren alltäglichen Fehlern und Problemen, wie sie halt nun mal vorkommen. Über die Verbindlichkeit der Gebote, über Ehebruch und Scheidung, über Eifersucht und Unfrieden, über unsere Gleichgültigkeit gegenüber der Not anderer und darüber, dass wir ja eigentlich nur die lieben, die auch uns mögen. Ertappt. Denn Gott liebt uns, aber lieben wir ihn? Und wie liebt man Gott? Es genügt nicht, „Herr, Herr“ zu sagen, der Wille des Vaters will respektiert sein. Aber was ist der Wille des Vaters? Als wüssten wir das nicht ganz genau. Denn Jesus spricht ja nicht nur vom Versagen und von Fehlern. Er predigt ja auch über die Gerechtigkeit, die Feindesliebe, den Einsatz für andere, am meisten aber über die Liebe. Die Predigt endet wie sie begonnen, der Türspalt bleibt offen.




Autor / Quelle: Bernd Kaut

Beitrag online bis 7.6.2002 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
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