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Thomas Mayer ist in Hallein kein Unbekannter, wohnte er doch viele Jahre in der Stadt und hatte auch engen Kontakt zur Stadtpfarre.
Aufmerskan lauschten über 40 Besucher im Gruberhaus den Ausführungen zum Thema Gewalt und Religion.
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Terror aus Liebe
08.06.2002: Bei einem sehr gut besuchten Vortrag von MMag. Thomas Mayer ging es um die Zusammenhänge von Religion und Terror.
Ein Versuch, die Grundgedanken des Refernten wiederzugeben.
Sowohl politischer als auch religiöser Fantismus führt zu Ggressionen. Jede Form des Fanatismus beruft sich auf Liebe. Die Attentage der letzten Jahre wurden von relifiösen Fanatikern verübt, die aus Liebezu ihrem Gott (Allah) diese Taten vollbrachten. Bei der Enbtstehung dieser Phänumene spielen soziale Verhältnisse eine Rolle, weil sie der Nährboden dafür sind, dass solche Fanatiker gedeihen können. Sie haben in diesem Leben nichts zu erwarten und glauben, dass ihnen als Märtyrer das Paradies bereit sthet. Die Liebe zu Gott kann zur Liebe zu einem Bild von Gott werden mit dem man sich identifiziert. Dieses Bild wird so zu einem Teil der Persönlichkeit und zum zentralen Inhalt des Lebens. Das führt zu einer inneren Abhängigkeit. Damit verbunden ist immer Unsicherheit. So lebt der religiöse Fanatiker mit der Unsicherheit, ob das versprochene ewige Leben wirklich garantiert ist. Wer Angst hat, fühlt sich bedroht und glaubt, dass er sich verteidigen muss gegen alle, die diesen religiösen Fanatismus in Frage stellen. Das führt aus Angst, dass jemand anderer auch recht haben könnte, zu aggressionen. Der Fanatiker will das, was er hat, sicher haben und verteidigt es. Eine Lösung dieses Problems wäre es, wenn es uns gelänge, nicht besitzen zu wollen.
Autor / Quelle: Anna Maria Maier
Beitrag online bis 31.8.2002 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
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