Sakramente
Aktuelles
Arbeitskreise
Haus Mirjam
Wir in der EINEN Welt
Kinder und Jugend
Die Stadtpfarrkirche
Kirchenrenovierung
Pfarrblatt online
Presse und Gedrucktes
Termine Stadtpfarre
Impressum
   
Aktuelles
Termine
Kontakt
   
Aktuelles
Termine
   
Aktuelle Informationen
Termine evangelisch
Evang. Pressedienst
Kontakt
   
Aktuelles Programm
   
Die Halleiner Kirchenmaus
Gedanken
   
Internet-Links
Gästebuch
Alle Termine
   
Fastenaktion ab 2002
Adventkalender
bibelfest 2002
Archiv 2012
Archiv 2011
Archiv 2010
Archiv 2009
Archiv 2008
Archiv 2007
Archiv 2006
Archiv 2005
Archiv 2004
Archiv 2003
Archiv 2002
Archiv Pfarrblatt
   



Beiträge warten
(gesperrter Bereich)



 © Helmut Meisl

 Evangelische Gemeinde
Diese Seite als Druckausgabe


So ein Licht wünsche ich mir, das strahlt in finsterster Nacht, das selbst den Stürmen zu trotzen vermag, das meine Seele erleuchtet und ich froh meines Weges ziehe.
Wir sagen, Weihnachten erscheint dieses Licht. Es soll Freude bringen in die Herzen der Menschen. Keiner soll mehr im Dunkeln sein. Gott selbst will bei den Menschen sein. Wunderbar. Unglaublich und doch so nah.





16. Dezember 2007 - 3. Sonntag im Advent VI

So ein Licht wünsche ich mir, das strahlt in finsterster Nacht, das selbst den Stürmen zu trotzen vermag, das meine Seele erleuchtet und ich froh meines Weges ziehe.

Das mach ich mal!
Bibelwort: Offenbarung 3,1-6

„Ich kenne deine Werke: Du hast den Namen, dass du lebst, und bist tot.“ So heißt es in der Lutherbibel. Dichter dran am Original ist diese Übersetzung: „Ich kenne deine Werke, dass du einen Namen hast, dass du lebst, aber ein Toter bist.“ Ich musste erstmal nach Luft schnappen, als ich diese Kritik las. „Du bist tot.“ Von wegen, ich lebe, nicht nur mein Name bezeugt das. Unzählige Aktivitäten, berufliche wie private, lassen mich spüren, dass ich lebe. Gerade im Advent strotzt mein Terminkalender vor Farbe: Weihnachtsfeiern, Bazar, Konzerte und andere kulturelle Events, Plätzchenbacken, Geschenke kaufen; vom normalen Tagewerk ganz zu schweigen. Mehr Leben geht eigentlich nicht, so ausgepowert ich oft bin. Doch vielleicht geht Leben anders. Vielleicht erweist sich Lebensqualität nicht in der Menge meiner Unternehmungen. Ein Alptraum, wenn ich mir wie der Engel der Gemeinde in Sardes anhören muss, dass meine Werke, sogar die, die mir Anerkennung und Wohlwollen der Mitmenschen einbringen, bei Gott auf wenig Zustimmung stoßen.

Ob der Rat an den Engel auch mir weiterhilft? Wach werden. Erkennen, was wirklich Not tut und entsprechend handeln. Nicht in Oberflächlichkeiten zerfließen, sondern in die Tiefe wirken. Sicher ist das mühsam, deshalb will ich Gott bitten, mir beim Wachwerden zu helfen und Erkennen zu schenken – und mich zu öffnen auf den hin, der das Leben ist und meinem Leben Qualität gibt.





Autor / Quelle: Bergmoser + Höller Verlag Aachen - Gundula Kühneweg

Beitrag online bis 27.12.2007 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 5 (13.12.07 - 20.12.07 - ) / 1990 / 179