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 © Helmut Meisl

 Evangelische Gemeinde
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„Bekehrung bleibt unser Leben lang eine harte innere und äußere Arbeit. Und Bekehrung ist nie zu Ende. Denn sich bekehren heißt: immer neu den nächsten Schritt zur größeren Liebe tun.“

Bischof Ludwig Averkamp





10. Februar 2008 - 1. Sonntag der Passionszeit VI

Zwei Dinge möchte ich mir zu Beginn der Passionszeit vor Augen führen und mit in die nächsten Wochen nehmen. Beide stehen im ersten Vers des Predigttextes aus dem Jakobusbrief: „Selig ist der Mann, der die Anfechtung erduldet …“.

Das mach ich mal!
Bibelwort: Jakobus 1,12-18

Das widerspricht diametral dem allgemeinen Gefühl: Anfechtungen ausgesetzt zu sein und Versuchungen zu widerstehen, wird als Belastung empfunden, nicht als ein Glück. Doch – so glaube ich – das ist eine theoretische Erkenntnis, meine Erfahrung ist eine andere. Wenn es mir gelingt, Anfechtungen zu erdulden, erfahre ich es als Glück, als eine Befreiung, als eine neue Realität in meinem Alltag – eine Spur Himmel.

Den zweiten Aspekt möchte ich so beschreiben: Alles aus Liebe. „… denn nachdem er bewährt ist, wird er die Krone des Lebens empfangen, die Gott verheißen hat denen, die ihn lieb haben.“ Die Passionszeit ist keine Pflichterfüllung, kein „Muss“, sondern erfüllt von Liebe. Es geht nicht darum, Gebote zu erfüllen, sich irgendeinen Zwang aufzuerlegen, sondern zu lieben. Und dabei ist unsere Liebe immer „nur“ die Antwort auf die Liebe Gottes. Er liebt uns immer zuerst und auf Liebe kann nur Liebe antworten. Glück und Liebe – das sind meine Überschriften der Passionszeit.





Autor / Quelle: Bergmoser + Höller Verlag Aachen - Peter Kane

Beitrag online bis 21.2.2008 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 5 (7.2.08 - 14.02.08 - ) / 2076 / 274