Sakramente
Aktuelles
Arbeitskreise
Haus Mirjam
Wir in der EINEN Welt
Kinder und Jugend
Die Stadtpfarrkirche
Kirchenrenovierung
Pfarrblatt online
Presse und Gedrucktes
Termine Stadtpfarre
Impressum
   
Aktuelles
Termine
Kontakt
   
Aktuelles
Termine
   
Aktuelle Informationen
Termine evangelisch
Evang. Pressedienst
Kontakt
   
Aktuelles Programm
   
Die Halleiner Kirchenmaus
Gedanken
   
Internet-Links
Gästebuch
Alle Termine
   
Fastenaktion ab 2002
Adventkalender
bibelfest 2002
Archiv 2012
Archiv 2011
Archiv 2010
Archiv 2009
Archiv 2008
Archiv 2007
Archiv 2006
Archiv 2005
Archiv 2004
Archiv 2003
Archiv 2002
Archiv Pfarrblatt
   



Beiträge warten
(gesperrter Bereich)



 © Helmut Meisl

 Gedanken zum Sonntag
 Gedanken zum Sonntag
Diese Seite als Druckausgabe




Unkraut nennt man Pflanzen, deren Vorzüge noch nicht erkannt worden sind.
(Ralph Waldo Emerson)



Diese Seite als Druckausgabe




Unkraut nennt man Pflanzen, deren Vorzüge noch nicht erkannt worden sind.
(Ralph Waldo Emerson)



15. Sonntag im Jahreskreis

12.07.2002: Ein anderer Teil schließlich fiel auf guten Boden und brachte Frucht, teils hundertfach, teils sechzigfach, teils dreißigfach. Wer Ohren hat, der höre.

Wer hätte gedacht, dass Worte wie zarte Pflänzchen sein können. Leicht sind ihre Samen verstreut, aber was dann aus ihnen wird, hängt von vielen Faktoren ab. Wir kennen das aus dem eigenen Garten – und wir kennen das von unserem eigenen Reden, Hören und Handeln. Jesus kannte das auch. Und er wählte deshalb ein besonders feines Instrument, um seinen Jüngern nicht etwa den sprichwörtlichen Floh, sondern eben einen solchen Samen ins Ohr und ins Herz zu setzen. Er erzählte ihnen ein Gleichnis. Vielleicht haben die Jünger verwundert die Stirn gerunzelt: Wenn Jesus ihnen eine solche Geschichte erzählt, dann ist mehr dahinter zu vermuten, als nur eine alltägliche Begebenheit aus der Landwirtschaft. Vielleicht fingen sie an, sich das beschriebene Bild genau vorzustellen, ihren eigenen Alltag darin zu entdecken – vertraut und neu zugleich. Jesus ließ sie mit ihren Fragen und Gedanken nicht allein. Er erklärte ihnen seine Worte. Und die Jünger hörten. Sie hörten manche von seinen Worten plötzlich ganz anders. Sie merkten, dass ihnen nicht krampfhaftes Bemühen und mühsames Grübeln, sondern eher Geduld, Sensibilität und fröhliche Neugier dazu verhalfen, Jesu Worte in ihren Herzen lebendig zu halten. Denn nichts anderes passiert auch mit den jungen Pflänzchen, die im Boden Halt suchen für ihre ersten zarten Wurzeln : Sie finden einen guten Grund, lebendig zu bleiben. Grund genug für die Jünger, wie für uns heute ebenso, dieser Lebendigkeit mit allen Sinnen offen und dankbar nachzuspüren.




Autor / Quelle: Susanne Brandt

Beitrag online bis 18.7.2002 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 5 ( - - ) / 208 / 197