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 © Helmut Meisl

 Gedanken zum Sonntag
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Das Wort bleibt

In jeder Nacht, die mich umfängt,
darf ich in deine Arme fallen,
und du, der nichts als Liebe denkt,
wacht über mir, wacht über allen.
Du birgst mich in der Finsternis.
Dein Wort bleibt noch im Tod gewiss.

Jochen Klepper, aus: Trostlied am Abend




30. November 2008
Erster Advent B
1. Lesung: Jesaja 63,16b-17.19b;64,3-7
2. Lesung: 1. Korinther 1,3-9
Evangelium: Markus 13,24-37

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Das Wort bleibt

In jeder Nacht, die mich umfängt,
darf ich in deine Arme fallen,
und du, der nichts als Liebe denkt,
wacht über mir, wacht über allen.
Du birgst mich in der Finsternis.
Dein Wort bleibt noch im Tod gewiss.

Jochen Klepper, aus: Trostlied am Abend




30. November 2008
Erster Advent B
1. Lesung: Jesaja 63,16b-17.19b;64,3-7
2. Lesung: 1. Korinther 1,3-9
Evangelium: Markus 13,24-37

30. November 2008 - 1. Adventsonntag (Lesejahr B)

Seht euch also vor, und bleibt wach! Denn ihr wisst nicht, wann die Zeit da ist. Es ist wie mit einem Mann, der sein Haus verließ, um auf Reisen zu gehen: Er übertrug alle Verantwortung seinen Dienern, jedem eine bestimmte Aufgabe; dem Türhüter befahl er, wachsam zu sein.

Das mach ich mal!
Bibelwort: Markus 13,24-37

Bleibt wach!, sagt Jesus. Und damit meint er nicht, dass wir uns in Schlaflosigkeit üben sollen. Damit meint Jesus, dass Advent mehr ist als die Ankunft des Christkindes. Advent ist auch die Hoffnung auf das Christkind, aber Advent ist viel mehr. Erwartet wird immer auch der Anfang vom Ende, die Ankunft des Richters also. Der wird diese Welt beenden und alles verwandeln in seine neue Welt.
Es stimmt leider: Das vergisst man gerne. Vom Ende der Welt redet man nicht gerne. Lieber redet man von der Liebe und vom Christkind und von der Reise, die man über Weihnachten machen könnte. Darüber muss man auch reden. Aber nicht nur darüber. Hin und wieder, zum Beispiel heute, könnte man auch mal an das Ende der Welt denken. Wir wissen nicht, wann das sein wird. Wir wissen auch nicht, wie das sein wird. Wir wissen aber ganz genau, dass das Ende der Schöpfung wie schon der Anfang mit Gott und seinem Sohn zu tun hat. Also wird es barmherzig zugehen. Und sehr gerecht. Angst muss niemand haben. Wir wissen ja um das Maß, mit dem Jesus alles misst: Was ihr den Geringsten getan habt, das habt ihr mir getan. Also: Seid wachsam! Vor allem im Advent. Denn die Geringsten sind überall zu sehen.





Autor / Quelle: Bergmoser + Höller Verlag Aachen - Michael Becker

Beitrag online bis 27.12.2008 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 5 (27.11.08 - 04.12.08 - ) / 2319 / 269