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 © Helmut Meisl

 Unsere Pfarrkirche
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Dechant Schreilechner und Architekt Adlhart präsentieren die Pläne


Gut 25 Interessenten folgen den Ausführungen


Die Haas-Schwestern studieren aufmerksam die neuen Pläne

Neue Pläne vorgestellt

Nur eine bescheidene Anzahl von 25 interessierten Personen folgten am 28. Juli 2002 der Einladung von Dechant Johann Schreilechner zu einer ersten Präsentation der neuen Pläne über die Innengestaltung der Stadtpfarrkirche.

Architekt Jakob Adlhart aus Hallein (von ihm stammt auch die Planung des Kirchturmes) wurde mit der neuen Planung des Innenraumes beauftragt, nachdem die bereits von Pfarrgemeinderat und Pfarrkirchenrat formell beschlossene Variante mit dem Zentralaltar in der Mitte der Kirche nicht die Zustimmung des Erzbischofs gefunden hatte und so jede weitere Sanierungsmassnahme blockiert war.

Die "neue" Lösung sieht nun vor, dass vor dem Hochaltarbereich ein neuer Volksaltar vor den Kommunionbänken situiert wird. Dazu ist es erforderlich, die Kommunionbänke um gut einen Meter in Richtung Hochaltar zu versetzen, eine Massnahme, der in der Zwischenzeit auch schon das Bundesdenkmalamt zugestimmt hat.

Keine Zustimmung des Denkmalamtes hat die Erneuerung der Kirchenbänke gefunden. Die erlaubte Sanierung der Bänke würde weit mehr kosten als eine Erneuerung, sodass die Halleiner wohl oder übel auch noch weiter mit den nicht besonders bequemen Sitzen das Auslangen finden werden müssen.

Neben der Neugestaltung des Volksaltarbereiches müssen im gesamten Fussbodenbereich umfangreiche Renovierungsarbeiten am Marmorboden vorgenommen werden, wobei vor Beginn der Arbeiten unbedingt ein Gesamtkonzept aller Massnahmen vorliegen muss, so Dechant Schreilechner und Architekt Adlahrt einhellig.

Erste Pläne für eine Beheizung der Kirche wurden aus Gründen der Betriebskosten bereits verworfen. Nunmehr sollen Experten die Möglichkeit einer solaren Beheizung ausloten; angesichts der Vorgaben der Denkmalschützer ein überaus schwieriges Unterfangen, gilt es doch Möglichkeiten zu finden, technische Notwendigkeiten und Denkmalschutz "unter einen Hut" zu bekommen. Die Bewahrung der Schöpfung sollte aber nicht nur ein leeres Schlagwort bleiben.

Offen ist auch noch die Finanzierung aller Massnahmen, die in Summe den Bereich von einer Million Euro erreichen werden.





Autor / Quelle: Helmut Meisl

Beitrag online bis 31.10.2002 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
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