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 © Helmut Meisl

 Energie und Umwelt
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Der erste "EUROFIGHTER".
Wenn möglichst viele von ihnen für sinnvolle Investitionen verwendet werden, dienen sie der Friedenssicherung und der Sicherung von Arbeitsplätzen.





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Der erste "EUROFIGHTER".
Wenn möglichst viele von ihnen für sinnvolle Investitionen verwendet werden, dienen sie der Friedenssicherung und der Sicherung von Arbeitsplätzen.





Sonnenkollektoren statt Abfangjäger?

Was hat Solarenergienutzung mit der Anschaffung von Abfangjägern zu tun? Viel mehr, als Sie glauben ...

Leider noch viel zu unbekannt ist die Tatsache, dass die vielen Kriege seit dem 1. Weltkrieg bis heute eigentlich in der Hauptsache nur deshalb geführt wurden, um den industrialisierten Ländern die erforderlichen Rohstoffe und vor allem die dazu notwendigen Energiemengen billig – das ist besonders wichtig – sicherzustellen. Viele andere Gründe wurde nur vorgeschoben, um dieses Ziel zu erreichen – viel zu oft auch religiöse Gründe.

Wer also Wert darauf legt, dass unsere Welt in Zukunft ein wenig friedlicher wird, der wird das mit Sicherheit nicht durch die weitere Anschaffung von Kriegsgerät schaffen; so gesehen ist die Anschaffung der neuen Abfangjäger für Österreich kontraproduktiv und eine reine Geldvernichtungsaktion.

Wie könnte eine Variante aussehen? Wer zur Kenntnis genommen hat, dass die Verringerung der Abhängigkeit von Energie und Rohstoffen aus dem Ausland die Kriegsgefahr senkt, der kann gleich auch folgende Rechnung anstellen:

Die Anschaffung der Abfangjäger (ohne Folgekosten!) wird Österreich die unglaubliche Summe von 1,8 Milliarden Euro kosten.
Um diesen Betrag könnte die Österreichische Regierung auch ein Programm zu Förderung der Solarenergie auflegen und jedem Österreicher 50% der Kosten für eine Solaranlage zur Brauchwarmwassernutzung „schenken“.
Das ebenso unglaubliche Ergebnis wäre, dass mit dieser Investition für gut die Hälfte der österreichischen Bevölkerung der gesamte Energieverbrauch für die Warmwasserbereitung zum Nulltarif aus Solarenergie gewonnen werden könnte.
Berücksichtigt man bei der Berechnung weiter, dass diese Investition praktisch zu 100% von österreichischen Betrieben ausgeführt werden könnte, wäre damit auch eine sehr bedeutende Massnahme zur Sicherung der Arbeitsplätze gesetzt. Und Österreich wäre damit weltweit eine der führenden Nation für derartige Technologien, was ungeheure Exportchancen mit sich brächte.
Wenn unsere Politiker nun aber anders handeln, sind sie entweder unwissend – das ist unverzeihlich – oder aber sie lassen sich (mehr oder weniger bewusst) von den Energie- und Rohstoffkonzernen manipulieren; beides nicht wirklich eine beruhigende Erkenntnis ...





Autor / Quelle: Helmut Meisl

Beitrag online bis 31.12.2007 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 15 (20.9.07 - 20.09.07 - ) / 235 / 185