Sakramente
Aktuelles
Arbeitskreise
Haus Mirjam
Wir in der EINEN Welt
Kinder und Jugend
Die Stadtpfarrkirche
Kirchenrenovierung
Pfarrblatt online
Presse und Gedrucktes
Termine Stadtpfarre
Impressum
   
Aktuelles
Termine
Kontakt
   
Aktuelles
Termine
   
Aktuelle Informationen
Termine evangelisch
Evang. Pressedienst
Kontakt
   
Aktuelles Programm
   
Die Halleiner Kirchenmaus
Gedanken
   
Internet-Links
Gästebuch
Alle Termine
   
Fastenaktion ab 2002
Adventkalender
bibelfest 2002
Archiv 2012
Archiv 2011
Archiv 2010
Archiv 2009
Archiv 2008
Archiv 2007
Archiv 2006
Archiv 2005
Archiv 2004
Archiv 2003
Archiv 2002
Archiv Pfarrblatt
   



Beiträge warten
(gesperrter Bereich)



 © Helmut Meisl

 Evangelische Gemeinde
Diese Seite als Druckausgabe







ELtheater - Literatur und Musik mit Margarethe Hlawa und Kurt Schwaiger - Evangelische Kirche, 9.Jänner 2009, 19:30h

"nach italiens feigenhängen" - Poetisches über die Liebe und die Lasterhaftigkeit - Texte von H.C.Artmann

In der Reihe „Literatur und Musik“ gestaltet das ELtheater Hallein einen Abend mit Texten von H.C. Artmann. Der Titel des Abends:

„... nach italiens feigenhängen“ - Poetisches über die Liebe und über die Lasterhaftigkeit


Das Werk des Poeten Artmann hat die Theatertruppe ELtheater schon mehrmals beschäftigt. Die Schauspielfassung von Kleist`s „Der zerbrochene Krug“ und die populäre Gedichtsammlung „med ana schwoazzn dintn“ wurden in den vergangenen Jahren mit Erfolg dargeboten.
Die dritte Annäherung betrifft nun seine Gedichte über die Liebe und über die Lasterhaftigkeit. Was gemeinhin von einem Liebesgedicht erwartet wird, erfüllt Artmann aufs Wort. Aber damit noch lange nicht genug. Seine Gedichte werden zum Produkt eines Verwandlungskünstlers, der es versteht, sich leichtfüßig über alles Ernstgemeinte hinwegzusetzen, um sein Spiel zu treiben mit Epochen und Stilen, mit Sehnsüchten und Süchten, poetisch, lustvoll und ausschweifend.
Sein skurriler Humor und seine Freude am Maskieren und Posieren waren wesentliche Elemente von H.C. Artmanns Dichtertum.
In einer Proklamation hält er fest: "... der poetische Akt ist die Pose in ihrer edelsten Form, frei von jeder Eitelkeit und voll heiterer Demut ...".
Zur Eigencharakteristik vermerkte er einmal:
"... meine laune launisch ..., ... meine räusche richtig ..., ... meine sehnsüchte wie die windrose den mädchen gewogen ..., ... ein verächter der obrigkeit ..."

Diese Aussagen machen wohl einsichtig, dass er schwer „einzuordnen“ ist in irgendeine Kategorie von Dichtern. Als Poeten kann man ihn verstehen, weil er in seiner lebenslangen Auseinandersetzung mit den vielen Sprachen der Menschen immer versucht hat, in das Wesen der Sprache einzudringen. So wurde er zu einem „Akrobaten der Literatur“, oder eben ein wahrer Poet.

Musik: Margarethe Hlawa (Geige) und Sandra Cvitkovac (Kontrabass)
Rezitation: Kurt Schwaiger
Zeit: Freitag, 9.Januar 2009 - 19.30 Uhr
Ort: Evangelische Kirche Hallein









Autor / Quelle: Kurt Schwaiger

Beitrag online bis 15.1.2009 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 6 (20.12.08 - 20.12.08 - ) / 2365 / 259