Sakramente
Aktuelles
Arbeitskreise
Haus Mirjam
Wir in der EINEN Welt
Kinder und Jugend
Die Stadtpfarrkirche
Kirchenrenovierung
Pfarrblatt online
Presse und Gedrucktes
Termine Stadtpfarre
Impressum
   
Aktuelles
Termine
Kontakt
   
Aktuelles
Termine
   
Aktuelle Informationen
Termine evangelisch
Evang. Pressedienst
Kontakt
   
Aktuelles Programm
   
Die Halleiner Kirchenmaus
Gedanken
   
Internet-Links
Gästebuch
Alle Termine
   
Fastenaktion ab 2002
Adventkalender
bibelfest 2002
Archiv 2012
Archiv 2011
Archiv 2010
Archiv 2009
Archiv 2008
Archiv 2007
Archiv 2006
Archiv 2005
Archiv 2004
Archiv 2003
Archiv 2002
Archiv Pfarrblatt
   



Beiträge warten
(gesperrter Bereich)



 © Helmut Meisl

 Gedanken zum Sonntag
Diese Seite als Druckausgabe


Kinder Gottes

Allen, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden.
Macht, neu anfangen zu können – ganz gleich, wie oft man schon gescheitert ist.
Macht, ein Ziel zu haben – wie Kinder immer noch etwas vorhaben im Leben.
Macht, sich seiner Liebe sicher zu sein – wie schlecht das Leben einen auch behandelt.




4. Januar 2009
Zweiter Sonntag nach Weihnachten B

1. Lesung: Jesus Sirach 24,1-2.8-12(1-4.12-16)
2. Lesung: Epheser 1,3-6.15-18
Evangelium: Johannes 1,1-18

4. Januar 2009 - Zweiter Sonntag nach Weihnachten B

Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott. Im Anfang war es bei Gott. Alles ist durch das Wort geworden und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist.

Das mach ich mal!
Bibelwort: Johannes 1,1-18

Heute geht es um die Schöpfung. Das ist vielleicht nicht so ganz deutlich auf den ersten Blick erkennbar, aber doch: „Im Anfang …“. Damals, am Anfang, hat Gott die Schöpfung ins Leben gerufen, und auch heute hören wir im Evangelium „Im Anfang“, und es geht um eine ganz besondere Schöpfung, nämlich um die Schöpfung Gottes ins Menschsein hinein: „Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt.“ „Er will sein Zelt unter uns aufstellen“, wie das Wohnen hier im Text wörtlich heißt.

In keiner anderen Religion wird Gott „höchstpersönlich“ Mensch. Unser Gott ist kein Gott, der weit oben sitzt und ungerührt und unbewegt herunterschaut. Gott ist in dieser besonderen Art der Schöpfung leibhaftig geworden: Er ist mit den Sinnen sichtbar, hörbar, greifbar geworden – auch angreifbar. Und das Wort ist Fleisch und Blut geworden, Lachen und Weinen, Leben, Leiden und Lieben. Unser Gott „versteht“ etwas vom Menschsein. Er kennt Hoffen und Zweifeln, Abschied und Suchen, Erschöpfung und Stärke, Angewiesensein und Lebenskraft, Ratlosigkeit und neue Weite, und er will sein Zelt unter uns aufstellen. Deshalb feiern wir Weihnachten und können es gar nicht genug auskosten.





Autor / Quelle: Bergmoser + Höller Verlag Aachen - Christine Rod MC

Beitrag online bis 2.2.2009 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 5 (1.1.09 - 08.01.09 - ) / 2379 / 215