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Vergabe des Ethik-Gütesiegels

Die Modeschule Hallein will wieder das Ethik-Gütesiegel an Halleiner Firmen vergeben. Die Schlussveranstaltung findet am 2. März um 18:30 Uhr im Kolpinghaus - Festsaal statt

Die Schülerinnen haben folgende Gütekriterien ausgearbeitet:
  • Der Preis soll der Qualität entsprechen.
  • Gerechte Entlohnung für die am Produkt Arbeitenden.
  • Nahversorgung von Arbeitsplätzen und Produkten
  • Umweltschutz
  • Tierschutz
  • und steht für eine nachhaltige Landwirtschaft

Bio ist einerseits besser fürs Klima: Weniger CO2-Ausstoß, durch Verzicht auf importierte Futtermittel und Dünger. Aber auch anders betrachtet ist Bio-Landwirtschaft ökologischer: Bio-Bauern wirtschaften im Einklang mit der Natur und achten auf die Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit und die artgerechte Haltung von Nutztieren. Und vom aktiven Grundwasserschutz durch Chemie-Verzicht und der Förderung von Arten-, Sorten- und Rassenvielfalt profitiert die Bevölkerung heute aber auch in der Zukunft. Einfach nachhaltig, so gesehen.

Fairer Handel ist eine Handelspartnerschaft, die auf Dialog, Transparenz und Respekt beruht und nach mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel strebt. Durch bessere Handelsbedingungen und die Sicherung sozialer Rechte für benachteiligte Produzenten und Arbeiter – insbesondere in den Ländern des Südens – leistet der Faire Handel einen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung.

Die Schülerinnen haben Bauern und Firmen angeschrieben und sie gebeten um eine kurze Information, wie diese selbst die Gütekriterien verwirklichen. Dementsprechend werden die Gütesiegel vergeben.

Wechselseitige Abhängigkeit von Umwelt und Wirtschaft
Vergabe des ETHIK-GÜTESIEGELS

an Halleiner Betriebe durch Vizebürgermeisterin Dr.in Astrid Stranger

Einleitungsreferat zu Preis, Qualität, gerechte Entlohnung für einheimische und importierte Produkte, Nahversorgung von Arbeits‐plätzen und Produkten, Umweltschutz und Tierschutz.

Darstellung von verschiedenen Labels, BIO AUSTRIA. Steyler Ethik‐Bank.

Podiumsdiskussion mit Vizebürgermeisterin Dr.in Astrid Stranger, Halleiner Politikern aller Parteien, Experten vom Konsumenten‐schutz und Tierschutz, Fair Trade, EZA, BIO‐ Bauern, Betriebsinhaber.

Alternatives Buffet

Montag, 2. März 2009 18.30 Uhr, Festsaal des Kolpinghauses Hallein,
Schöndorferplatz, 5400 Hallein

Die Schülerinnen der HLM laden sehr herzlich zu dieser gemeinsamen Veranstaltung der Modeschule Hallein, des Katholischen Bildungswerkes Hallein / Neualm und Kolping ein.





Autor / Quelle: HLM Hallein

Beitrag online bis 31.3.2009 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 5 (17.2.09 - 02.03.09 - ) / 2430 / 392