Sakramente
Aktuelles
Arbeitskreise
Haus Mirjam
Wir in der EINEN Welt
Kinder und Jugend
Die Stadtpfarrkirche
Kirchenrenovierung
Pfarrblatt online
Presse und Gedrucktes
Termine Stadtpfarre
Impressum
   
Aktuelles
Termine
Kontakt
   
Aktuelles
Termine
   
Aktuelle Informationen
Termine evangelisch
Evang. Pressedienst
Kontakt
   
Aktuelles Programm
   
Die Halleiner Kirchenmaus
Gedanken
   
Internet-Links
Gästebuch
Alle Termine
   
Fastenaktion ab 2002
Adventkalender
bibelfest 2002
Archiv 2012
Archiv 2011
Archiv 2010
Archiv 2009
Archiv 2008
Archiv 2007
Archiv 2006
Archiv 2005
Archiv 2004
Archiv 2003
Archiv 2002
Archiv Pfarrblatt
   



Beiträge warten
(gesperrter Bereich)



 © Helmut Meisl

 Gedanken zum Sonntag
Diese Seite als Druckausgabe




Ich trag gern eine Kerze für Christus, aber will ich deshalb unbedingt ein Kreuz für ihn tragen? Eine Kreuzigung kann zwanzig Minuten dauern, ein Kreuz tragen zwanzig Jahre.
(Aidan Mathews)


Kreuzworträtsel
Die Schärfe der Worte, mit denen Jesus auf seinem Kreuz besteht, trifft Petrus und auch uns. Dann aber stellt sie unseren Blick scharf auf die Kreuze der Menschen: Kreuze, die wie selbstverständlich getragen werden, Kreuze, die sogar Halt geben, Kreuze, unter denen Menschen zusammenbrechen. Die Kreuze gehören ins Leben. Sie lassen sich nicht wegreden. Jesus traut allen zu, dass sie ihr Kreuz annehmen können wie es ihnen angemessen ist.

1. September 2002
22. Sonntag im Jahreskreis


31.08.2002: Da nahm ihn Petrus beiseite und machte ihm Vorwürfe; er sagte: Das soll Gott verhüten, Herr! Das darf nicht mit dir geschehen! Jesus aber wandte sich um und sagte zu Petrus: Weg mit dir, Satan, geh mir aus den Augen!

Mitten im Hochsommer kommt uns Jesus unbequem: „Wer sein Leben retten will, wird es verlieren!“ Da will Petrus nicht mitmachen. Es ist doch immer das Gleiche. Gerade noch hat Jesus ihn einen Fels genannt: „Du bist Petrus und auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen!“ Kaum hat er ihm Autorität und Macht gegeben, schon gibt es Ärger. Selten reagiert Jesus so erbost wie auf den Versuch des Petrus, ihn vom Marsch nach Jerusalem abzuhalten: „Weg mit dir Satan!“ Dabei können wir Petrus gut verstehen. Er hat sich die Reise nach Jerusalem anders vorgestellt. Als Triumphzug. Sie sollte ein Erfolg werden. Die Voraussetzungen sind gut. In Massen strömen die Leute zu Jesus, hängen an seinen Lippen, wollen sein Gewand berühren. Das muss am Ziel ein Fest werden. Stattdessen droht die Mission zu scheitern. Jesus ahnt das Ende. Besser: er weiß, was kommt. Glaubenswege sind ein Risiko. Er will, nein, er muss die Freunde vorbereiten. Sie müssen wissen, wohin man mit ihm kommt. Was es kosten kann, wenn man sich auf ihn einlässt. Nachfolge heißt handeln, wie er gehandelt hat. Damit handelt sich zwar heute keiner mehr eine tödliche Bedrohung ein. Allenfalls den Spott der Spaßgesellschaft. Aber sie bleibt ein Risiko. Sie beginnt mit dem Engagement gegen die kalte Herzlosigkeit, gegen alltägliche Ungerechtigkeit und Gleichgültigkeit. Beginnt mit dem Glauben, dass jedes Menschenleben in Gott sein Ziel hat. Im Stammeln eines Gebetes. Nachfolge ist eine Gratwanderung mit Petrus.




Autor / Quelle: Bernd Kaut

Beitrag online bis 14.9.2002 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 15 ( - - ) / 247 / 515