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 © Helmut Meisl

 Pfarrzentrum Neualm
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Das Altarbild der Kirche am Johanneshögl


gemeinsames Wandern und Beten


...und gemeinsames Feiern

Ostern - Auferstehung feiern

Die Feier der Osternacht in Neualm und der Emmausgang am Ostermontag

Ostern - Auferstehung feiern.

Ostersonntag

Es war ein schönes Erlebnis, die morgendliche Osternachtfeier am Ostersonntag in Neualm mit zu feiern. Es hieß bald auf zu stehen, denn um 5 Uhr wurde bereits das Osterfeuer gesegnet und an diesem Feuer die Osterkerze entzündet. Schön war es dann, in den aufsteigenden Tag hinein zu feiern und als die ersten Sonnenstrahlen den Untersberg erhellten war es ein Leichtes daran zu denken Christus ist unser Licht und unsere Sonne.

Der Neualmer Liturgiekreis hat wieder für eine sehr schöne Gestaltung dieser Osterliturgie gesorgt. Unserem ehemaligen Kooperator Sepp Pletzer sind wir sehr dankbar, dass er nach der Tragik um Rainer Winter diese Osterliturgie in seiner uns so vertrauten Weise mit uns feierte. Er und alle Mitwirkenden haben uns Auferstehung spüren lassen. Das Osterfrühstück anschießend im Pfarrsaal, im Kreis von Freunden, trug noch ein Übriges dazu bei, dass uns dieser Ostermorgen so bereicherte. Die Tische waren so schön gedeckt worden von den Frauen der Pfarre und der Kaffee und die mitgebrachten und gesegneten Speisen schmeckten wunderbar. Viele Hände und viele Gedanken waren notwendig, dass alles so geschehen konnte. Ein Dankeschön an Robert und an das Pfarrteam, das zu unserer Freude - nicht nur zu Ostern - im Pfarrzentrum - unserem Begegnungszentrum mitwirkt.


Ostermontag

Ostern wird ja nicht nur an einem Tag gefeiert in der Kirche, sondern eine Woche lang und immer wird das österliche Alleluja gesungen oder gesprochen. Und so war es gut, der Einladung des Pfarrkreises zum Emmausgang zu folgen. 40 Frauen und Männer trafen sich und fuhren mit den Autos auf den Johanneshögel in Pieding. Ronald Fehrer hat diesen Ort als Ziel vorgeschlagen und gemeinsam mit Fam. Eder und Gertrud Bohuny auch erkundet und alles vorbereitet. Unsere erste Station war die Kirche. Sie ist sehenswert und beherbergt viele Kunstschätze. Ronald hat uns diese sowie auch die Geschichte des Ortes und der Kirche mit so viel Beigeisterung näher gebracht, dass wir von dieser angesteckt wurden. Von der Kirche möchte ich hier nur erwähnen, dass sie dem hl. Johannes dem Täufer geweiht ist (siehe Altarbild: Salome wird das Haupt des Johannes überreicht) daher der Name Johanneshögl und man findet hier die ältesten Fresken des Chiemgaues.

Nach dem Vortrag begann, mit dem Singen eines Psalms und dem Lesen des ersten Teils der Geschichte von den Emmausjüngern, der besinnliche Teil. In der Kirche wurde uns dann schon kalt und so war es gut, dass wir unsere Wanderung begannen, die uns zu noch drei Stationen führte und wo immer wieder aus dem Evangelium gelesen, und Lieder gesungen wurden. Bei der letzten Station hörten wir dann, wie die Jünger Jesus am Brotbrechen erkannten und so brachen auch wir das Brot, das Leopold mitgebracht hatte und teilten es aus. Dies war ein schönes Zeichen der Gemeinschaft. Gedanken von Gertrud Bohuny halfen uns dabei dem nach zu spüren, was Ostern, Auferstehung und das Beispiel der enttäuschten Jünger zu denen sich Jesus gesellte, für uns bedeuten kann: Aus einem Tief heraus wieder zur FREUDE zu gelangen.

Wieder zurück bei der Kirche feierten wir mit Wein und Eierpecken, viel Freude und auch Gaudi(Spaß), wozu jeder auch selbst etwas beitragen musste. Eine Einkehr im Gasthaus neben der Kirche war dann die allerletzte Station und der Abschluss eines schönen Nachmittags. Ich kann allen nur empfehlen, diesen schönen Ort einmal auf zu suchen. Die Kirche ist ja leider normalerweise geschlossen und man kann nur durch ein Gitter hinein schauen.

Allen, die dazu beigetragen haben, dass wir das erleben konnten, ein herzliches Dankeschön. Ich hoffe, dies im Namen aller, die dabei waren, schreiben zu dürfen.






Autor / Quelle: Franz Saler

Beitrag online bis 14.6.2009 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 5 (27.4.09 - 14.05.09 - ) / 2494 / 233