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Nur Geschöpf sind wir. Zwischen Lilien, Sonne und Vögeln sind wir auch nur ein Geschöpf: Können ruhen, essen, trinken, können einfach sein. Besonders ist, dass wir das wissen. Als einziges Geschöpf wissen wir um uns, um alle Hoffnung und um alle Sorge. Und können uns darum sorgen, dass aus den Sorgen Hoffnung wird für die Schöpfung. Auch so wird Gottes Reich mitten unter uns.
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20. September 2009 - 15. Sonntag nach Trinitatis I
So cool und engagiert die junge Frau die Schulzeit gemeistert hatte: je näher die Matura rückt, umso belastender werden die Sorgen.
Ausgelegt! Bibelwort: Matthäus 6,25-34
„Ich bin nicht gut genug und verbaue mir jetzt meine Zukunft“, lautet die Befürchtung, die sie treibt, noch mehr zu lernen, noch weniger zu schlafen und den Blick für die Wirklichkeit zu verlieren. Sorgen und Ängste scheinen sich zu Bergeshöhen aufzutürmen, unüberwindlich und auch nicht zu umgehen. Der Gedanke, die Prüfung nicht zu schaffen, verdrängt alles. Das Zureden der Eltern hilft nicht viel, sodass diese selber mit dem Schlimmsten zu rechnen beginnen. Kurz vor dem drohenden Kollaps gelangt endlich die befreiende Einsicht der Tochter zum Durchbruch: „Ich habe regelmäßig gelernt und gute Zeugnisnoten vorzuweisen. Aufs Abi bin ich gründlich vorbereitet, und nur Stress und Ängste, denen ich so viel Platz einräume, könnten mich noch aus der Bahn werfen. Vielleicht sollte ich mal mehr in mein Gottvertrauen investieren.“
Prima Idee und dem nahe, was Jesus mit der Aufforderung meint: Sorgt euch nicht um euer Leben. Lasst euch von den Sorgen nicht versklaven, stellt euch der Herausforderung, aber bleibt gelassen und vertraut euch Gott und seiner Fürsorge an.
Autor / Quelle: Bergmoser + Höller Verlag, Aachen / Gundula Kühneweg
Beitrag online bis 1.10.2009 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 5 (17.9.09 - 24.09.09 - ) / 2579 / 205
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