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Trost der Auferstehung
Eine Auferstehungsfeier, ein kleines Ostern, Ende September? Das ist dran. Gegen die täglichen Niederlagen, gegen den großen Tod, gegen Verzweiflung und Angst bekennen Christen ihren Herrn als „Heiland“, Heiler und Retter, als lebendig. Ob ich das persönlich für meine eigenen Erfahrungen buchstabiere oder ob ich mich verflochten sehe in weltweite Konflikte – das Osterlicht lässt mich alles von der anderen Seite her ansehen.
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27. September 2009 - 16. Sonntag nach Trinitatis I
Der Tag der Wahl ist das für die treue Marta. Jesus spricht sie so direkt an wie sonst keine im Neuen Testament: Glaubst du das?, fragt er Marta.
Ausgelegt! Bibelwort: Johannes 11,1(2)3.17-27(41-45)
Glaubst du, dass mit mir ein Leben beginnt, das niemals endet? Theoretisch ist die treue Marta davon überzeugt. Aber ganz praktisch liegt ihr Bruder Lazarus seit ein paar Stunden tot in seinem Grab. Wie kann man da an ein Leben glauben, das niemals endet? Wir wissen, was dann geschieht. Jesus ruft den Toten aus seinem Grab; und Lazarus kommt lebendig aus der Höhle. Große Freude herrscht bei den Schwestern Maria und Marta. Ihnen, den Glücklichen, wird zu dem Wort Jesu auch eine Tat gegeben, die uns nur verblüfft und die wir nicht erlebt haben. Bleibt also Jesu Wort für uns, buchstäblich für die Ewigkeit gesagt: Wer an mich glaubt, sagt Jesus, wird leben, auch wenn er stirbt. Wir können uns an diesem Wort festhalten wie an einem Geländer. Wir können mit diesem Wort in unseren Tod gehen. Wir können uns von diesem Wort tragen lassen durch das Grab in den Himmel. Wenn Jesus spricht, dann sind das mehr als Worte. Wenn Jesus spricht und verspricht, dann ist das der Anfang von etwas anderem, neuem. Das Wort Jesu ist so gut wie die Tat. Nach dem Tod sind nur noch Gott und seine offenen Arme. Für immer.
Autor / Quelle: Bergmoser + Höller Verlag, Aachen / Michael Becker
Beitrag online bis 8.10.2009 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 5 (24.9.09 - 01.10.09 - ) / 2582 / 238
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