Sakramente
Aktuelles
Arbeitskreise
Haus Mirjam
Wir in der EINEN Welt
Kinder und Jugend
Die Stadtpfarrkirche
Kirchenrenovierung
Pfarrblatt online
Presse und Gedrucktes
Termine Stadtpfarre
Impressum
   
Aktuelles
Termine
Kontakt
   
Aktuelles
Termine
   
Aktuelle Informationen
Termine evangelisch
Evang. Pressedienst
Kontakt
   
Aktuelles Programm
   
Die Halleiner Kirchenmaus
Gedanken
   
Internet-Links
Gästebuch
Alle Termine
   
Fastenaktion ab 2002
Adventkalender
bibelfest 2002
Archiv 2012
Archiv 2011
Archiv 2010
Archiv 2009
Archiv 2008
Archiv 2007
Archiv 2006
Archiv 2005
Archiv 2004
Archiv 2003
Archiv 2002
Archiv Pfarrblatt
   



Beiträge warten
(gesperrter Bereich)



 © Helmut Meisl

 Evangelische Gemeinde
Diese Seite als Druckausgabe


Wer sich jede Minute
seine Sterblichkeit
vor Augen hält,
vergisst zu leben.

Wer sich aber
für unsterblich hält,
ignoriert das Leben.

Es lebt und stirbt sich
viel unverkrampfter,
wenn wir auch vorher
schon mal an den Tod
denken.

Und daran,
dass der reich ist,
der schenkt,
der vertraut,
der liebt,
der teilt.





4. Oktober 2009 - Erntedank I

Wieder so ein Gleichnis Jesu, das bei genauem Hinhören ein wenig grob wirkt. Wer sammelt schon seine Scheunen voll, wer betet schon seine Seele an …

Oder ist es doch so? In diesem Jahr erleben wir eine ungeheuerliche Geldvernichtung. Als würden Tausende, ja Millionen von Scheunen in sich zusammenfallen. Und als würden gerade die, die wenig haben, nun gar nichts mehr haben. Die modernen Kornbauern sterben zwar nicht über Nacht, aber es ist seltsam still um sie geworden, obwohl sie gewiss noch nicht am Hungertuch nagen müssen.

Dieses sündhafte Festhalten am Eigenen, das doch nur geborgt ist – das geißelt Jesus hier mit Worten, die heute genau so gesagt werden können: Du Narr! Ihr Narren!

Nichts von dem, was ihr sammelt, könnt ihr behalten. Nichts von dem, worauf Ihr da gebaut habt, wird euch bleiben. Aber vor allem: Nichts von dem, was ihr in brüchige, irreale Scheunen gebracht habt, wird eure Seele retten. Und genau so ist es wieder gekommen. Wo sich alles nur noch um das Äußere dreht, verkommt das Innere. Die Seele stirbt zuerst. Aber sie belebt auch zuerst wieder, wenn klar ist, was die Seele wirklich nährt: Das Mitgefühl mit denen, die auf der Strecke bleiben. Fangen wir also damit wieder an.





Autor / Quelle: Bergmoser + Höller Verlag, Aachen / Michael Becker

Beitrag online bis 15.10.2009 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 5 (1.10.09 - 08.10.09 - ) / 2587 / 206