Sakramente
Aktuelles
Arbeitskreise
Haus Mirjam
Wir in der EINEN Welt
Kinder und Jugend
Die Stadtpfarrkirche
Kirchenrenovierung
Pfarrblatt online
Presse und Gedrucktes
Termine Stadtpfarre
Impressum
   
Aktuelles
Termine
Kontakt
   
Aktuelles
Termine
   
Aktuelle Informationen
Termine evangelisch
Evang. Pressedienst
Kontakt
   
Aktuelles Programm
   
Die Halleiner Kirchenmaus
Gedanken
   
Internet-Links
Gästebuch
Alle Termine
   
Fastenaktion ab 2002
Adventkalender
bibelfest 2002
Archiv 2012
Archiv 2011
Archiv 2010
Archiv 2009
Archiv 2008
Archiv 2007
Archiv 2006
Archiv 2005
Archiv 2004
Archiv 2003
Archiv 2002
Archiv Pfarrblatt
   



Beiträge warten
(gesperrter Bereich)



 © Helmut Meisl

 Gedanken zum Sonntag
Diese Seite als Druckausgabe


Lieben, bis es weh tut

Es ist kein Opfer,
vom Überfluss abzugeben.
Wohltätig ist nur der, wer abgibt,
was er nicht entbehren kann.
Mutter Teresa nannte es so:

Lieben, bis es weh tut.




8. November 2009
32. Sonntag im Jahreskreis
Lesejahr B
1. Lesung: 1. Könige 17,10-16
2. Lesung: Hebräer 9,24-28
Evangelium: Markus 12,38-44

8. November 2009 - 32. Sonntag im Jahreskreis

Als Jesus einmal im Tempel dem Opferkasten gegenübersaß, sah er zu, wie die Leute Geld in den Kasten warfen. Viele Reiche kamen und gaben viel. Da kam auch eine arme Witwe und warf zwei kleine Münzen hinein. Er rief seine Jünger zu sich und sagte: Amen, ich sage euch: Diese arme Witwe hat mehr in den Opferkasten hineingeworfen als alle anderen.

Ausgelegt!
Bibelwort: Markus 12,38-44

Auf einer Taufe war die kirchenferne Freundin aus der Ex-DDR zum ersten Mal wieder mit Kirche konfrontiert. „Dabei war ich vor der Wende total religiös und kirchlich engagiert!“, erzählt sie. „Aber dann wurde mir das alles zu politisch. Ich hab’ es eigentlich immer geschätzt, dass in der Kirche eine andere Sprache üblich war, über andere Themen geredet wurde als im Alltag.“ Soziale und politische Appelle, Klagen über finanzielle Engpässe und zu wenige Kirchenbesucher will sie nicht hören, wenn sie in der Kirchenbank sitzt: „Christen sollen Optimismus ausstrahlen und von ihrem Glauben Zeugnis geben, das brauche ich!“

Diesen Satz meiner Freundin im Ohr höre ich das Evangelium vom heutigen Sonntag ganz anders. Da ist das „Scherflein der armen Witwe“ auf einmal nicht mehr der Appell an meine Spendenbereitschaft angesichts der materiellen Sicherheit, die ich genieße. Die Witwe gibt ihren ganzen Lebensunterhalt – und vertraut darauf, dass Gott sie hält und trägt. Sie gibt ein mutiges, aber ganz unspektakuläres Zeugnis für ihren tiefen Glauben an Gottes Güte – ganz im Gegensatz zu den Theologen und religiösen Amtsträgern ihrer Zeit. Welches Zeichen meines Gottvertrauens gebe ich?





Autor / Quelle: Bergmoser + Höller Verlag, Aachen / Christina Brankamp

Beitrag online bis 5.12.2009 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 5 (5.11.09 - 12.11.09 - ) / 2619 / 253