Sakramente
Aktuelles
Arbeitskreise
Haus Mirjam
Wir in der EINEN Welt
Kinder und Jugend
Die Stadtpfarrkirche
Kirchenrenovierung
Pfarrblatt online
Presse und Gedrucktes
Termine Stadtpfarre
Impressum
   
Aktuelles
Termine
Kontakt
   
Aktuelles
Termine
   
Aktuelle Informationen
Termine evangelisch
Evang. Pressedienst
Kontakt
   
Aktuelles Programm
   
Die Halleiner Kirchenmaus
Gedanken
   
Internet-Links
Gästebuch
Alle Termine
   
Fastenaktion ab 2002
Adventkalender
bibelfest 2002
Archiv 2012
Archiv 2011
Archiv 2010
Archiv 2009
Archiv 2008
Archiv 2007
Archiv 2006
Archiv 2005
Archiv 2004
Archiv 2003
Archiv 2002
Archiv Pfarrblatt
   



Beiträge warten
(gesperrter Bereich)



 © Helmut Meisl

 Evangelische Gemeinde
Diese Seite als Druckausgabe


Romanische Christusdarstellungen stellen uns recht emotionslos einen entrückten Gekreuzigten vor, der eine fast königliche Ausstrahlung verbreitet. Leicht entdeckt der Beschauer in ihm eine große Nähe zu Gott; als Auferstandener ist er dem Leiden enthoben, hat – wie der Hebräerbrief es ausdrückt – als unser Hohepriester die Himmel durchschritten. Doch zugleich verbindet sich geheimnisvoll der entrückte „Hohepriester“ mit dem, der am Kreuz hängt, der leidet, der „mitleiden kann mit unserer Schwachheit, der versucht worden ist, wie wir“.





21. Februar 2010 - Invokavit (1. Sonntag der Passionszeit) II

Der Hebräerbrief gehört zu den schwierigsten Schriften, die uns das Neue Testament zu bieten hat. Wir wissen keinen Verfasser, wir können uns nur mühsam eine Gemeinde vorstellen, wir haben oft wenig Kenntnis und Zugang zum Judentum und seinen Gebräuchen.

Ausgelegt!
Bibelwort: Hebräer 4,14-16

Aber all dies vereint nun der Hebräerbrief. Er ist an eine Gemeinde gerichtet, die noch immer sehr jüdisch denkt und glaubt und der es darum schwerfällt, neue Begriffe und Glaubensinhalte anzunehmen. Ihr muss Jesus als Hohepriester vorgestellt werden, damit die Menschen, die Hebräer also, eine Vorstellung von der Bedeutung Jesu bekommen können.

Ist das Wort erst einmal gesagt, können auch die Inhalte vermittelt werden: Der Hohepriester Jesus leidet und leidet mit; er ist sogar versucht wie wir Menschen – aber er ist ohne Sünde geblieben. Darum ist er der beste Zugang zu Gott, dem Vater. Wer Jesus kennt und seine Geschichten hört, erhält eine Ahnung vom fremden und oft fernen Gott. Die beste Ahnung von Gott ist auch wieder ein Wort: Gnade. Gott ist Gnade – und was wir erleben und erfahren sollen, dürfen wir unter diesem Wort verstehen. Leben ist Gnade. Wohl denen, die das glauben können. Sie empfangen Barmherzigkeit wie das Kind, das zum Vater zurückkehrt.





Autor / Quelle: Bergmoser + Höller Verlag, Aachen / Michael Becker

Beitrag online bis 4.3.2010 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 5 (18.2.10 - 25.02.10 - ) / 2714 / 516