Sakramente
Aktuelles
Arbeitskreise
Haus Mirjam
Wir in der EINEN Welt
Kinder und Jugend
Die Stadtpfarrkirche
Kirchenrenovierung
Pfarrblatt online
Presse und Gedrucktes
Termine Stadtpfarre
Impressum
   
Aktuelles
Termine
Kontakt
   
Aktuelles
Termine
   
Aktuelle Informationen
Termine evangelisch
Evang. Pressedienst
Kontakt
   
Aktuelles Programm
   
Die Halleiner Kirchenmaus
Gedanken
   
Internet-Links
Gästebuch
Alle Termine
   
Fastenaktion ab 2002
Adventkalender
bibelfest 2002
Archiv 2012
Archiv 2011
Archiv 2010
Archiv 2009
Archiv 2008
Archiv 2007
Archiv 2006
Archiv 2005
Archiv 2004
Archiv 2003
Archiv 2002
Archiv Pfarrblatt
   



Beiträge warten
(gesperrter Bereich)



 © Helmut Meisl

 Evangelische Gemeinde
Diese Seite als Druckausgabe


Lutherrose: Symbol des Glaubens

Ein Merkzeichen meiner Theologie. Das erst sollt ein Kreuz sein, schwarz im Herzen, damit ich mir selbst Erinnerung gäbe, dass der Glaube an den Gekreuzigten uns selig macht. Denn so man von Herzen glaubt, wird man gerecht. Solch Herz aber soll mitten in einer weißen Rosen stehen, anzuzeigen, dass der Glaube Freude, Trost und Friede gibt, darum soll die Rose weiß und nicht rot sein; denn weiße Farbe ist der Geister und aller Engel Farbe. Solche Rose stehet im himmelfarben Felde, dass solche Freude im Geist und Glauben ein Anfang ist der himmlische Freude zukünftig, jetzt wohl schon drinnen begriffen und durch Hoffnung gefasset, aber noch nicht offenbar. Und in solch Feld einen goldenen Ring, dass solch Seligkeit im Himmel ewig währet und kein Ende hat und auch köstlich über alle Freude und Güter, wie das Gold das höchste, köstlichste Erz ist.





31. Oktober 2010 - Reformationstag II

In diesem Bibeltext schlagen zwei Herzen hörbar laut: Das Herz des Paulus und das Herz Martin Luthers. Für beide muss es ein großer Augenblick gewesen sein, die Sätze aufzuschreiben oder zu lesen, sich laut vorzulesen.

Ausgelegt!
Bibelwort: Römer 3,21-28

Das ist das Beste, was wir mit Worten machen können, die sich nicht von selbst verstehen: sich die Worte immer wieder laut vorzulesen. Dann hört man sie nicht nur, dann fangen sie auch an zu klingen und erzählen, was in ihnen steckt an ewigem Heil.
Zweierlei steckt in ihnen. Erstens: Wir sind Sünder, wir können gar nicht anders. Mensch sein, heißt schuldig werden. Gott weiß das. Darum gibt es zweitens eine einmalige Sühne für alles und jedes: Das Opfer Jesu. Wer das hört und auf sein Herz nimmt, bleibt ein Mensch und bleibt ein Sünder. Trotzdem ändert sich das Leben von Grund auf, auch wieder in zweierlei Hinsicht. Ich kann Gott immer bitten, er möge mir vergeben. Das tut Gott. Er tut es, weil alles Leben mit ihm Gnade ist. Was ich bin, sagt Paulus im Brief an die Korinther (15,10), bin ich aus Gnade. Ein Riesensatz, der mein ganzes Leben in den Griff nimmt. Ich soll mir der Gnade bewusst sein, auch bei Fehlern, auch beim Scheitern. Dann werde ich der Mensch, der am Morgen und am Abend bittet: Herr, erbarme dich meiner. Und dann fröhlich gelebt und geliebt.

Michael Becker





Autor / Quelle: Bergmoser + Höller Verlag, Aachen

Beitrag online bis 11.11.2010 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 5 (28.10.10 - 04.11.10 - ) / 2897 / 196