Sakramente
Aktuelles
Arbeitskreise
Haus Mirjam
Wir in der EINEN Welt
Kinder und Jugend
Die Stadtpfarrkirche
Kirchenrenovierung
Pfarrblatt online
Presse und Gedrucktes
Termine Stadtpfarre
Impressum
   
Aktuelles
Termine
Kontakt
   
Aktuelles
Termine
   
Aktuelle Informationen
Termine evangelisch
Evang. Pressedienst
Kontakt
   
Aktuelles Programm
   
Die Halleiner Kirchenmaus
Gedanken
   
Internet-Links
Gästebuch
Alle Termine
   
Fastenaktion ab 2002
Adventkalender
bibelfest 2002
Archiv 2012
Archiv 2011
Archiv 2010
Archiv 2009
Archiv 2008
Archiv 2007
Archiv 2006
Archiv 2005
Archiv 2004
Archiv 2003
Archiv 2002
Archiv Pfarrblatt
   



Beiträge warten
(gesperrter Bereich)



 © Helmut Meisl

 Evangelische Gemeinde
Diese Seite als Druckausgabe


Alle Wunder, die einmal geschehen sind, geschehen auch noch bis auf den heutigen Tag durch den Glauben.

Martin Luther





23. Januar 2011 - 3. Sonntag nach Epiphanias III

Johannes erzählt auch Wunder gerne ganz genau. Zeiten und Abfolgen sollen allen klarmachen: Es ist wirklich ein Wunder, ein überraschendes, unerwartetes, geradezu himmlisches Ereignis.

Ausgelegt!
Bibelwort: Johannes 4,46-54

Das Besondere an dem Wunder dieses Textes ist dazu noch, dass es aus der Ferne geschieht. Jesus spricht nur drei Worte: Dein Sohn lebt! Später erweist es sich, dass die Genesung des Jungen genau in dem Augenblick beginnt, in dem Jesus diese Worte sagt. Vorausgegangen ist ihnen das drängelnde Bitten des Vaters und ein beunruhigendes Seufzen Jesu, dass die Menschen immer Wunder brauchen.

Jesus berührt auch mit Worten. Das ist ein tiefer Sinn dieser Wundererzählung. Jesus muss nicht immer die Hand auflegen – spricht er nur ein Wort, so können Seelen und Körper gesund werden. Das ist ähnlich wie in unseren Worten: Ich liebe dich. Auch diese drei Worte können eine Seele gesund machen, vielleicht sogar einen Körper, wenn die Seele den Körper krank gemacht hatte. Es ist ja die Zuwendung, die heilt. Es ist die Wertschätzung, die eine Seele erhebt und wieder zu einem Menschen macht. An Jesu heilenden Worten erkenne ich, warum ich die verletzenden Worte fürchten muss. Weil ich nicht kränken und krank machen will, sondern aufbauen und heilen.

Michael Becker





Autor / Quelle: Bergmoser + Höller Verlag, Aachen

Beitrag online bis 3.2.2011 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 5 (20.1.11 - 27.01.11 - ) / 2948 / 251