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Univ. Prof. em. Dr. Philipp Harnoncourt, Graz
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EINLADUNG: Ich glaube an den drei-einen Gott
"einfältig - dreifaltig - vielfältig" - Vortrag von Univ.Prof. Dr. Philipp Harnoncourt am Dienstag, 15.03.201 um 19:30 Uhr im Pfarrsaal Rehhof.
Die Drei-Einheit Gottes ist das zentrale Glaubens-Geheimnis der Christen. Die Rede von drei göttlichen Personen hat das Christentum bei Muslimen und bei Juden in Verruf gebracht: Sie sprechen zwar von einem Gott, glauben aber tatsächlich an drei Götter. Für die meisten Muslime steht aber nicht der hl. Geist an der dritten Stelle, sondern Maria als Gottesmutter.
Tatsächlich wird das Gottesbild der meisten Menschen stärker durch Bilder, die sie sehen, als durch Worte bestimmt. Es ist daher dringend notwendig, sich vor Augen zu führen, wie das Geheimnis des Drei-Einen im Lauf der Zeit im Osten und Westen bildhaft dargestellt worden ist. Besonders im Hochmittelalter sind geradezu spannende Bilder entstanden, die eine innergöttliche dramatische Dynamik zeigen, die in der Auseinandersetzung zwischen Gerechtigkeit und Barmherzigkeit einen Höhepunkt erreicht. Demgegenüber sind die traditionellen Bilder - Alter Mann, junger Mann, Taube - harmlos und auch irreführend.
Philipp Harnoncourt wird nicht über Bilder sprechen, sondern er lässt die Bilder selbst sprechen. Es entspricht durchaus der Tradition, dass das Unaussprechliche durch die nonverbalen Sprachen der Künste in angemessener Weise ausgedrückt werden können.
Philipp Harnoncourt hat in jüngster Zeit eine Kunst-Initiative 1+1+1=1 - Die Drei-Einheit Gottes ins Leben gerufen, die auf großes internationales Echo stößt.
Eine unkonventionelle Einführung in die Reihe "Was glauben?" (ich hätte lieber gesagt "Wem glauben") ist zu erwarten.
Autor / Quelle: Univ. Prof. em. Dr. Philipp Harnoncourt, Graz
Beitrag online bis 15.3.2011 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 6 (8.3.11 - 15.03.11 - ) / 2984 / 485
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