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 © Helmut Meisl

 Halleiner Pfarrkreis
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Gedenken an Christa Mollay

Bei der Vesper am 12. Mai gedachten wir noch einmal der Ideengeberin für Pfarrkreis und Vesper unserer Christa Mollay, die am Palmsonntag von Gott aus dieser Welt gerufen wurde.

Viele Erinnerungen an ihr Leben und Wirken unter uns wurden wieder lebendig und Gebete für sie wurden an unseren Gott gerichtet. Durch ihr Tun gibt es unsere Gemeinschaft und dafür sind wir dankbar. Als man uns in der Pfarre nicht mehr so recht brauchen wollte, haben wir eben was Eigenes begonnen. Bei dem Mangel an Priestern ist das ja auch sehr aktuell, wenn Laien von sich aus tätig werden. So entstand vor 10 Jahren dieser Pfarrkreis.

Hier die Statuten, die Christa Mollay für den Pfarrkreis formulierte und die eben aussagen, was eigentlich der Sinn unserer Gemeinschaft ist. Was will der Halleiner Pfarrkreis?
  • Der Pfarrkreis Hallein versteht sich als eine jederzeit für jeden offene Gruppe, in der man sich müht, in freundschaftlicher Verbundenheit als Christ zu leben.
  • Jeder Mensch braucht Orte des Kennenlernens und Miteinander-Redens; Orte der geistigen Erneuerung und der Ermutigung; Orte des Lernens, des Betens und Meditierens; Orte des Handelns.
  • Solche Orte sind gut und werden infolge auch not-wendend für jeden Menschen, für Kirche und Gesellschaft. Derlei Orte zeichnen sich dadurch aus, dass Freuden und Leiden unmittelbar wahrgenommen werden und somit zum genauen Handeln führen.
  • In früheren Zeiten haben vor allem Klöster Orte dieser Art geschaffen. Im 20. Jahrhundert, insbesonders nach dem II. Vatikanischen Konzil, kam diese Aufgabe wieder mehr den Pfarrgemeinden zu.
  • Solche Orte zu schaffen, ist keineswegs vorbehaltenes Recht von Institutionen, sondern erfordert vielmehr Herz und Verstand eines jeden; ist begründet, tief verwurzelt und beauftragt im Taufversprechen.
  • Ohne Bewahrenswertes in Frage zu stellen, soll der Pfarrkreis neue Möglichkeiten finden. Es gibt daher keine vorgefassten Modelle oder Programme. Denn, Hinhorchen auf die Lebenswirklichkeit erst wird Begabungen situationsgerecht entfalten und, so Gott will, im gesamten Lebensraum der Pfarre wirksam werden lassen.

Wir tun weiter, denn dazu wurden wir auch bei der Lesung am letzten Sonntag aufgefordert. Da hieß es schon im ersten Satz: “Lasst euch nicht verwirren. Seid stets bereit, jedem und jeder Rede und Antwort zu geben, die nach der Hoffnung fragen, die euch erfüllt.
Bei der Predigt ging Herr Pfarrer Georg Leitner besonders darauf ein, denn es war sein Primizspruch, wie er uns erzählte.

So laden wir daher ein zur
Vesper am 9. Juni um 19 Uhr in der Peterskapelle
und anschließendem Beisammensein im Gruberhaus.

Vorbereitet von Inge Farkas.
Thema: Öffne unsere Augen, Ohren, Hände, unseren Mund und unser Herz, Heiliger Geist damit wir ...





Autor / Quelle: Halleiner Pfarrkreis

Beitrag online bis 5.7.2012 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
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