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„Geld, Gold, Glück – ein sorgenfreies Leben“, lautete einmal der Slogan einer Lotterie. Geld, Gold und Glück scheinen in der Tat eine sichere Grundlage, auf der sich sorglos ruhen lässt. Doch wer Krankheit, Arbeitsplatzverlust oder das Scheitern einer Beziehung erleben musste, erkennt, dass Geld, Gold und Glück manchmal nur die Stabilität von Kartenhäusern haben. Glücklich, für wen Gottvertrauen das stabile Fundament seines Lebens ist.
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21. August 2011 - 9. Sonntag nach Trinitatis III
Mit der Bergpredigt in den Evangelien ist es eine rätselhafte Sache. Wieso steht sie in diesem Evangelium da wie aus einem Guss und bei Lukas in mehreren Teilen verstreut über das ganze Buch?
Ausgelegt! Bibelwort: Matthäus 7,24-27
Das kann nur bedeuten, dass Matthäus beim Nacherzählen des Lebens Jesu einen genauen Plan verfolgt. Mit dem ersten Auftreten Jesu soll sofort ein Programm vorgelegt werden, begonnen mit den Seligpreisungen und endend mit den eindrücklichen Worten: Wer mir glaubt und vertraut, hat nie auf Sand gebaut. Matthäus ist so ehrlich und fügt noch hinzu: Das Volk entsetzte sich über diese Rede.
Wir auch, vermute ich. Es gibt in der Bergpredigt Sätze, die einfach nur wehtun und alles infrage stellen, was uns gewohnt, vertraut und lieb geworden ist. Eben das ist Jesu Absicht, nämlich ihm zu vertrauen und nicht uns und dem Gewohnten. Diese seine Rede ist Grundlage zu einem völlig anderen Vertrauen. Die Bergpredigt ist das Meisterstück des Gottvertrauens. Darum setzt Matthäus sie an den Anfang seiner langen Erzählung, damit wir im Folgenden nun prüfen können, wie ernst Jesus es selbst meint mit diesem Gottvertrauen. Sehr ernst, lesen und lernen wir. Unfassbar ernst, wie er es selbst gesagt hat: Sorgt euch um andere, dann sorgt Gott für euch.
Michael Becker
Autor / Quelle: Bergmoser + Höller Verlag, Aachen
Beitrag online bis 1.9.2011 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 5 (18.8.11 - 25.08.11 - ) / 3101 / 139
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