Sakramente
Aktuelles
Arbeitskreise
Haus Mirjam
Wir in der EINEN Welt
Kinder und Jugend
Die Stadtpfarrkirche
Kirchenrenovierung
Pfarrblatt online
Presse und Gedrucktes
Termine Stadtpfarre
Impressum
   
Aktuelles
Termine
Kontakt
   
Aktuelles
Termine
   
Aktuelle Informationen
Termine evangelisch
Evang. Pressedienst
Kontakt
   
Aktuelles Programm
   
Die Halleiner Kirchenmaus
Gedanken
   
Internet-Links
Gästebuch
Alle Termine
   
Fastenaktion ab 2002
Adventkalender
bibelfest 2002
Archiv 2012
Archiv 2011
Archiv 2010
Archiv 2009
Archiv 2008
Archiv 2007
Archiv 2006
Archiv 2005
Archiv 2004
Archiv 2003
Archiv 2002
Archiv Pfarrblatt
   



Beiträge warten
(gesperrter Bereich)



 © Helmut Meisl

 Evangelische Gemeinde
Diese Seite als Druckausgabe


„Geld, Gold, Glück – ein sorgenfreies Leben“, lautete einmal der Slogan einer Lotterie. Geld, Gold und Glück scheinen in der Tat eine sichere Grundlage, auf der sich sorglos ruhen lässt. Doch wer Krankheit, Arbeitsplatzverlust oder das Scheitern einer Beziehung erleben musste, erkennt, dass Geld, Gold und Glück manchmal nur die Stabilität von Kartenhäusern haben. Glücklich, für wen Gottvertrauen das stabile Fundament seines Lebens ist.





21. August 2011 - 9. Sonntag nach Trinitatis III

Mit der Bergpredigt in den Evangelien ist es eine rätselhafte Sache. Wieso steht sie in diesem Evangelium da wie aus einem Guss und bei Lukas in mehreren Teilen verstreut über das ganze Buch?

Ausgelegt!
Bibelwort: Matthäus 7,24-27

Das kann nur bedeuten, dass Matthäus beim Nacherzählen des Lebens Jesu einen genauen Plan verfolgt. Mit dem ersten Auftreten Jesu soll sofort ein Programm vorgelegt werden, begonnen mit den Seligpreisungen und endend mit den eindrücklichen Worten: Wer mir glaubt und vertraut, hat nie auf Sand gebaut. Matthäus ist so ehrlich und fügt noch hinzu: Das Volk entsetzte sich über diese Rede.

Wir auch, vermute ich. Es gibt in der Bergpredigt Sätze, die einfach nur wehtun und alles infrage stellen, was uns gewohnt, vertraut und lieb geworden ist. Eben das ist Jesu Absicht, nämlich ihm zu vertrauen und nicht uns und dem Gewohnten. Diese seine Rede ist Grundlage zu einem völlig anderen Vertrauen. Die Bergpredigt ist das Meisterstück des Gottvertrauens. Darum setzt Matthäus sie an den Anfang seiner langen Erzählung, damit wir im Folgenden nun prüfen können, wie ernst Jesus es selbst meint mit diesem Gottvertrauen. Sehr ernst, lesen und lernen wir. Unfassbar ernst, wie er es selbst gesagt hat: Sorgt euch um andere, dann sorgt Gott für euch.

Michael Becker





Autor / Quelle: Bergmoser + Höller Verlag, Aachen

Beitrag online bis 1.9.2011 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 5 (18.8.11 - 25.08.11 - ) / 3101 / 139