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 © Helmut Meisl

 Firmung
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Firmungs – „know-how“

Auf viele Fragen bieten wir Firmkandidaten ebenso viele Antworten. Wer sich anmelden will, sollte die Termine dafür nicht übersehen!

Was ist die Firmung?
Die Firmung ist eines der sieben Sakramente der katholischen Kirche.

Was ist ein Sakrament?
Sakramente sind SICHTBARE Zeichen einer UNSICHTBAREN Wirklichkeit.
Sakrament nennen wir ein Zeichen, oder einen Ritus, der sichtbar/deutlich macht, dass Gott mit seiner Liebe unser Leben begleitet.
Diese Liebe Gottes ist kein Gegenstand, den man sehen kann, deshalb, wird sie durch das „Sakrament“ verdeutlicht.
Es ist in etwa vergleichbar mit roten Rosen, die man dem Geliebten als Symbol der Liebe verschenkt. Die Rosen sind sichtbar, die eigentliche Liebe bleibt unsichtbar.

Welches sind die Sakramente der Kirche?
Die sieben Sakramente sind:
Taufe, Eucharistie, Firmung, Busse, Ehe, Weihe (Diakon, Priester, Bischof), und Krankensalbung.

Was bedeutet die Firmung?
Die Firmung gehört eng zur Taufe.
In der Taufe wird der Mensch hineingenommen in ein bewusstes Leben mit Gott und damit in die Kirche.
Da die meisten von uns als Kind getauft wurden, haben das Eltern und Paten damals für uns entschieden und stellvertretend das Glaubensbekenntnis abgelegt.
In der Firmung seid ihr aufgerufen aus eigenem Wunsch und eigener Kraft diese Entscheidung zu bestätigen.
Es geht im Kern um die Frage: sage ich „Ja“ zu einem Leben in dem Gott eine Rolle spielt?
Wer gefirmt wird, dem wird mit der Firmung der Hl. Geist Gottes zugesprochen, der ist „besiegelt“ mit dem Heiligen Geist.

Wer oder was ist der Hl. Geist?
Als Heiligen Geist bezeichnen Christen die spürbare Anwesenheit Gottes in ihrem Leben, in ihnen selbst, in ihrem Inneren.
Gott, nimmt Teil am menschlichen Leben. Er ist nicht nur fern in irgendeinem Himmel.
So war er konkret in Jesus Christus spürbar, den wir „Sohn Gottes“ nennen und so will er in jedem von uns da sein, das nennen wir dann „Geist Gottes“.

Was sind die Gaben des Hl. Geistes – was hab ich davon?
Zu wissen, dass Gott in mir wohnt, erfüllt mich als Mensch mit Dankbarkeit, Energie, Feuer, Liebe, schöpferischer Kraft, mit Besonnenheit, Klugheit, erweitert meinen Horizont und lässt mich nachdenken. Gott und ich, wir arbeiten gewissermaßen im Team und gestalten gemeinsam das Leben.

Wann ist die nächste Firmung und wie lange dauert die Vorbereitung?
Die nächste Firmung wird in Hallein am 3.6.2012 stattfinden.
Firmspender wird Herr Generalvikar Hans-Jörg Hofer sein.
Die Vorbereitung beginnt Ende November und dauert bis zur Firmung.
In Hallein/Neualm gibt es keine wöchentlichen Firmtreffen sondern Gruppenmodule und Projekte, die sich jede Gruppe zeitlich selber einteilen kann.

Wer kann gefirmt werden?
Alle, die es aus freien Stücken, ohne Druck durch Eltern und Verwandte, wirklich wünschen.
Alle, die in der vierten Klasse Hauptschule/Gymnasium sind, bzw., die bis zur Firmung 14 Jahre alt sind.

Wo und wie kann ich mich anmelden?
Anmeldungsformulare gibt es im Pfarrbüro, hier im Internet, sie werden aber auch in den Halleiner Schulen ausgeteilt.
Sie müssen ausgefüllt zur Anmeldung mitgebracht werden.

Die eigentliche Anmeldung zur Firmung ist:

in Hallein am:
07.11. 2011 von 14.00-17.00 Uhr im Pfarrbüro, Zechnerstr.3
und
11.11.2011 von 16.00-20.00 Uhr im Pfarrbüro, Zechnerstr.3

in Neualm am:
08.11.2011 von 17.00 -19.00 Uhr im Pfarrzentrum Neualm
12.11.2011 von 15.00 -17.00 Uhr im Pfarrzentrum Neualm

Zur Anmeldung möchten wir den Firmkandidaten gerne persönlich begegnen.
Eltern und Paten dürfen aber gerne mitkommen.

Wer darf Firmpate sein?
Firmpaten sollten mindestens 16 Jahre alt, selber gefirmt und römisch-katholisch sein.
Sie dürfen auch nicht aus der Kirche ausgetreten sein, oder einer anderen Kirche angehören.
Auch die eigenen Eltern sollten nicht das Patenamt für ihre Kinder übernehmen.
Es könnte zum Beispiel der Taufpate, die Taufpatin sein, oder jemand anderes, der sich mit der Kirche und dem Glauben identifizieren kann.
Allerdings, kann die Firmung auch ohne Paten gespendet werden.





Autor / Quelle: Pastoralassistent Mag. Jonathan R. Werner

Beitrag online bis 30.6.2012 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
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