Sakramente
Aktuelles
Arbeitskreise
Haus Mirjam
Wir in der EINEN Welt
Kinder und Jugend
Die Stadtpfarrkirche
Kirchenrenovierung
Pfarrblatt online
Presse und Gedrucktes
Termine Stadtpfarre
Impressum
   
Aktuelles
Termine
Kontakt
   
Aktuelles
Termine
   
Aktuelle Informationen
Termine evangelisch
Evang. Pressedienst
Kontakt
   
Aktuelles Programm
   
Die Halleiner Kirchenmaus
Gedanken
   
Internet-Links
Gästebuch
Alle Termine
   
Fastenaktion ab 2002
Adventkalender
bibelfest 2002
Archiv 2012
Archiv 2011
Archiv 2010
Archiv 2009
Archiv 2008
Archiv 2007
Archiv 2006
Archiv 2005
Archiv 2004
Archiv 2003
Archiv 2002
Archiv Pfarrblatt
   



Beiträge warten
(gesperrter Bereich)



 © Helmut Meisl

 Evangelische Gemeinde
Diese Seite als Druckausgabe


Lebendiges Gesetz

Wir sind am 2. Sonntag nach Epiphanias noch in der Weihnachtszeit. Und deshalb ist ein Blick zurück nicht nur erlaubt, sondern geboten. Und ist eine Gnade: Denn an Weihnachten hat das in Stein erstarrte Gesetz des Mose das lebendige Gesicht des Jesus von Nazaret erhalten. Dieses Gesetz dient dem Menschen – nicht umgekehrt!





15. Januar 2012 - 2. Sonntag nach Epiphanias IV

Glaube heißt, an das Kreuz zu glauben. An das Kreuz Jesu, das die Welt errettet hat, auch wenn wir das kaum verstehen können.

Ausgelegt!
Bibelwort: 1. Korinther 2,1-10

An das Kreuz des Lebens zu glauben, das Menschen niederdrückt, andere aber froh macht oder sogar erleuchtet. Glaube heißt, im Kreuz Weisheit zu erkennen oder wenigstens doch anzuerkennen. Weisheit Gottes nämlich, die ganz anders sein kann als menschliche Weisheit. Obwohl – auch menschliche Weisheit sagt manchmal Sätze wie: Nur Leiden macht das Leben tief. Glaube heißt, den Worten des Apostels Paulus zu vertrauen, der als Leidender durch seine Welt ging, sich manchmal hindurchschleppte, und dabei niemals Jesus preisgab, in dem er den Sohn Gottes und den Herrn der Welt bekannte.

Das Kreuz und seine Gottesweisheit ist die größte Anfechtung des menschlichen Geistes, Forschens, Glaubens. Paulus weiß das. Er schreibt es seinen Menschen, aber er ahnt auch, wie schwer das zu verstehen ist. Also setzt er nicht allein auf den Verstand, sondern auch auf sein persönliches Beispiel. Das schreibt er auch den Korinthern in denkbar schlichter Form: Gottes Kraft ist in den Schwachen mächtig (2. Korinther 12,9). Verlasst euch in aller Schwäche darauf, sagt Paulus, und ihr werdet die Kraft Gottes erfahren. Seine Weisheit ist viel größer als mein Verstehen.

Michael Becker





Autor / Quelle: Bergmoser + Höller Verlag, Aachen

Beitrag online bis 26.1.2012 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 5 (12.1.12 - 19.01.12 - ) / 3218 / 87