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Es ist schön, dass es dem Menschen so schwer wird, sich vom Tode dessen, was er liebt, zu überzeugen, und es ist wohl keiner noch zu seines Freundes Grabe gegangen ohne die leise Hoffnung, da dem Freunde wirklich zu begegnen. (Heinrich Böll)
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Abschied und Auferstehung
30.10.2002: Die Aussegnungshalle am Halleiner Friedhof wurde renoviert.
Wochenlang war vergangenen Sommer die Aussegnungshalle auf dem Friedhof nicht benützbar, eine Generalsanierung war nogtwendig geworden. Zugleich wurde auch der Eingangsbereich neu gestaltet. Ich finde diese Neugestaltung durchaus gelungen. Vor allem freue ich mich, dass eine Skulptur des auferstandenen Christus, die in einem Depot "versteckt" war, nun einen würdigen Platz gefunden hat. Allen, die sich vor der Aussegnungshalle versammeln, sollen durch diese Statue an die Worte der Bibel erinnert werden:
- Ich bin die Auferstehung und das Leben ...
- Wir wollen euch über die Verstorbenen nicht in Unkenntnis lassen, damit ihr nicht trauert wie die anderen, die keine Hoffnung haben ...
- Gott wird alle Tränen von ihren Augen abwischen ...
Der Nachmittag des Allerheiligenfestes versammelt uns an den Gräbern unserer verstorbenen Angehörigen. Es soll das nicht bloss eine Stunde des Gedenkens und der Erinnerung sein, sondern auch der Ausdruck unserer Hoffnung. Christus mitten unter den Gräbern, mitten unter den Verstorbenen, mitten unter uns Trauernden und Gedenkenden! Er steht da als der Sieger über den Tod, als der Auferstandene!
Autor / Quelle: Dechant Johann Schreilechner
Beitrag online bis 30.11.2002 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
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