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 © Helmut Meisl

 Unsere Pfarrkirche
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Deutlich ausführlicher als bei der ersten Information im August begründete Pfarrer Schreilechner dieses Mal, warum der Altar wieder in Richtung Hochaltar versetzt werden soll.


Pfarrer Schreilechner bei der Erklärung in der Pfarrkirche.


Architekt Adlhart in der Diskussion mit DDr. Peter Hofricher (rechts), Hermann Eder (mitte) hört aufmerksam zu.

Altarsituierung

Am 1. Adventsonntag wurde nochmals über die geplanten Umbauten in der Halleiner Pfarrkirche informiert.

Gut 40 Personen folgten am 1. Adventsonntag 2002 den Ausführungen von Dechant Schreilechner sowie Architekt Jakob Adlhart und dem Obmann des für die Finanzen der Pfarre verantwortlichen Pfarrkirchenrates, Dr. Josef Hartlieb. Im Mittelpunkt der Versammlung standen die neuen Pläne für die Umgestaltung der Stadtpfarrkirche.

Nach diesen Plänen ist nunmehr wieder eine Situierung des Volksaltares im Bereich vor dem Hochaltar vorgesehen. Um den dafür notwendigen Platz zu schaffen, wird einerseits die Kommunionbank etwas in Richtung Hochaltar versetzt und andererseits der Boden des "Presbyteriums" in Form einer "Zunge" in den Kirchenraum hinein verlängert.

In zwei Etappen könnte die Gesamtsanierung über die Bühne gehen. Die erste Bauetappe sieht eine Sanierung im vorderen Bereich der Pfarrkirche vor, wobei neben der Herstellung der Altarinsel auch der Fussboden einer Sanierung unterzogen wird. In einem zweiten Bauabschnitt kann dann der hintere Teil der Kirche instandgesetzt werden. Neben dem Fussboden verursacht die ebenfalls notwendige Sanierung der Kirchenbänke hohe Kosten; eine qualitativ hochwertige Erneuerung der Bänke, die wesentlich billiger wäre, scheitert am Veto der Denkmalschützer.

Auf Einwände einiger anwesender Personen, der Pfarre einige Jahre Nachdenkzeit zu gönnen und lediglich einen Rückbau auf den ursprünglichen Zustand zu machen, wurde von der Pfarrführung nicht eingegangen.

Sorgen bereiten die Kosten des Bauvorhabens, die allein in der ersten Etappe rund 350.000 Euro ausmachen werden. Derzeit finanziell gesichert ist gut die Hälfte dieser Aufwendungen.

Noch keiner endgültigen Lösung zugeführt werden konnte das Problem der Beheizung der Kirche. Bei Einnahmen durch die sonntäglichen Tafelsammlungen in der Höhe von gut 20.000 Euro pro Jahr sind Heizkosten von 15.000 Euro pro Jahr nicht zu vertreten. Es wird daher weiter versucht, eine Lösung für die Beheizung mittels kostenloser Solarenergie zu finden. In Verbindung mit innovativer Heiztechnik und Unterstützung von Denkmalamt und Diözese sollte dies doch noch möglich sein.

Nach einer Information über die Massnahmen im Gruberhaus wurden den Anwesenden auch noch in der Kirche selbst erklärt, welche Massnahmen vorgesehen sind.





Autor / Quelle: Helmut Meisl

Beitrag online bis 31.3.2005 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 5 (19.2.05 - 19.02.05 - ) / 359 / 469