Diese Seite als Druckausgabe
|
Kirchenrenovierung Teil 3 Der Altar
In Verbindung mit der Sanierung des Fußbodens wird seit 1994/95 auch die Frage überlegt, wo in unserer Kirche der Altar seinen Platz habe.
1995 wurde durch eine hochrangig besetzte Jury der Vorschlag unterbreitet, den Altar in die Mitte des Kirchenraumes zu positionieren. Dieses Modell besteht nun seit sechs Jahren, es fand aber nicht die Zustimmung des Pfarrers, des Erzbischofs und vieler Mitglieder der Pfarrgemeinde.
Der Altar in der Mitte der Kirche wurde zu einem Objekt der Auseinandersetzung und des Streites: Es gab Befürworter und Gegner dieser Lösung, aus persönlichen, theologischen oder ästhetischen Beweggründen.
So wurde nun ein Plan ausgearbeitet, den Altar wieder nach vorne zu verlegen, aber - anders als früher - näher an die Gemeinde heranzubringen. Dazu soll der Altarraum (Presbyterium) in den Kirchenraum hinein vorgezogen werden und der Altar an seinem vorderen Rand aufgestellt werden. Die Kommunionbänke bleiben bestehen, werden aber um ca. einen Meter in Richtung Hochaltar zurückversetzt. Damit kann die liturgisch erwünschte Nähe der Pfarrgemeinde zum Altar hergestellt werden, ohne die architektonische Einheit des Kirchenraumes zu beeinträchtigen. (Kosten: ca. 50.000 €)
Autor / Quelle: Dr. Josef Hartlieb, Wilfried Kaaser, PA
Beitrag online bis 31.7.2003 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 17 ( - - ) / 434 / 537
|