Sakramente
Aktuelles
Arbeitskreise
Haus Mirjam
Wir in der EINEN Welt
Kinder und Jugend
Die Stadtpfarrkirche
Kirchenrenovierung
Pfarrblatt online
Presse und Gedrucktes
Termine Stadtpfarre
Impressum
   
Aktuelles
Termine
Kontakt
   
Aktuelles
Termine
   
Aktuelle Informationen
Termine evangelisch
Evang. Pressedienst
Kontakt
   
Aktuelles Programm
   
Die Halleiner Kirchenmaus
Gedanken
   
Internet-Links
Gästebuch
Alle Termine
   
Fastenaktion ab 2002
Adventkalender
bibelfest 2002
Archiv 2012
Archiv 2011
Archiv 2010
Archiv 2009
Archiv 2008
Archiv 2007
Archiv 2006
Archiv 2005
Archiv 2004
Archiv 2003
Archiv 2002
Archiv Pfarrblatt
   



Beiträge warten
(gesperrter Bereich)



 © Helmut Meisl

 News
Diese Seite als Druckausgabe


Unter prominenter Besetzung ging am 25. Oktober 1997 im Pfarrzentrum Neualm das HALLEINER SOZIALFORUM über die Bühne. Dechant Richard Schwarzenauer konnte unter den über 100 Gästen von der Gemeindevertretung Hallein Bürgermeister Zambelli, die Vizebürgermeister Ebner und Scheichl sowie die Stadträte Stranger, Typplt, Stöckl und Schellhorn begrüßen. Aber auch Pfarrer Wolfgang Del Negro von der evangelischen Gemeinde, der Leiter des AMS Hallein Stein und AK-Chef Zuckerstätter hatten Anteil am Gelingen der Veranstaltung.





Sozialforum in Hallein

Am 29. Mai bis 1. Juni 2003 findet in Hallein das 1. Österreichische Sozialforum statt. Für Hallein nichts wirklich Neues.

Nachstehend der Bericht von der Halleiner Pfarrhomepage (die gab es im Jahr 1997 bereits!) über das HALLEINER SOZIALFORUM.

Erfolgreicher Verlauf des Sozialforums
Bedauerlich das völlige Fehlen der Entscheidungsträger der Erzdiözese Salzburg - von einem kurzen Auftritt Weihbischof Launs (er kam zu spät mitten in den Hauptvortrag und verließ nach kurzer Anwesenheit wieder das Forum) abgesehen. Landeshauptmann-Stellvertreter Gerhard Buchleitner betonte in seinem Vortrag, daß es nach dem Erreichen eines Spitzenplatzes in Österreich im Bereich der Seniorenarbeit nun auch dringend an der Zeit sei, daß in Salzburg die Arbeit für die Jugend mehr Bedeutung bekommt. "In der Förderung der Jugendarbeit besteht ein gewaltiger Nachholbedarf", so Buchleitner. Vorausschauende Jugendarbeit ist alle Mal billiger als die nachträgliche Reparatur der Versäumnisse in der Landes- und Gemeindepolitik. Souverän und pünktlich geleitet wurde der Tag von Arno Stockinger, der für die Öffentlichkeitsarbeit der Salzburger Caritas verantwortlich ist.

Anträge wurden mit großer Mehrheit beschlossen
Nach einer sehr engagierten Diskussion - zuerst in Arbeitsgruppen und dann auch noch im Plenum - wurde über die einzelnen Anträge abgestimmt. Nach diesem Entscheidungsprozeß konnten die nachfolgenden Beschlüsse mit eindeutigen Mehrheiten - nur sehr selten gab es Gegenstimmen - verabschiedet werden.

Beschlossene Anträge Bereich Jugend
  • Jugendbudget
    Wir beantragen die Unterstützung des Vorhabens, im Haushaltsplan der Gemeinde ab 1998 ein spezielles "Jugendbudget" zu installieren, um kurzfristig Projekte und Aktivitäten mit Kindern und Jugendlichen unbürokratisch unterstützen zu können.

  • Vernetzung im Tennengau
    Wir beantragen die Einrichtung regelmäßiger Zusammenkünfte aller im Tennengau mit Jugendarbeit befaßten Organisationen und Institutionen. Die Dekanatsjugendstelle und das Jugend- und Kulturzentrum Pernerinsel / Hallein werden die Koordinierung der Treffen - mit dem Ziel der Vernetzung - übernehmen.

  • Kinder- und Jugendarbeit in den Stadtteilen
    Wir fordern die Stadtgemeinde Hallein auf, die Weiterführung und Intensivierung der Kinder- und Jugendbetreuung im Stadtteil Burgfried-Süd langfristig zu unterstützen. Dazu beantragen wir die Errichtung einer Planstelle für "Kinder- und Jugendarbeit in den Stadtteilen".

    Anmerkung: Allen beim Sozialforum anwesenden Personen war es ein erklärtes Bedürfnis, die überaus engagierte und zähe Vorarbeit von Monika Noppinger und Michaela Brunner für einen Jugendtreffpunkt in Burgfried-Süd positiv hervorzuheben. Diese beiden Frauen sind aber auf Dauer mit diesem Projekt (neben Beruf und Familie) überfordert, dürfen nicht im Stich gelassen werden und brauchen dringend eine entsprechende professionelle Unterstützung.

    Beschlossene Anträge Bereich Senioren
    Erweiterung des professionellen Hilfsangebotes durch "Nachbarschaftshilfe".

    In Hallein sollen, im Zusammenwirken kommunaler Einrichtungen, Kirchen und Vereinen, Einrichtungen neuer Formen der Nachbarschaftshilfe (zB. Zeittauschmodelle, Talentebörse, ...) geschaffen werden.

  • Hilfe für pflegende Angehörige
    Es sollen in unserer Stadt Einrichtungen zur Begleitung pflegender Angehöriger, wie Fortbildungskurse, Selbsterfahrungsgruppen, Urlaubshilfen durch kurzzeitige Betreuung der Gepflegten in kommunalen Einrichtungen oder durch ambulante Hilfsdienste u.a.m. geschaffen werden.

    Besonders ansprechen wollen wir damit die Stadtverwaltung, die Bezirksbehörde und die örtlichen Pflegeeinrichtungen.

  • Halleiner Seniorentag
    Der Seniorentag im Oktober soll ein öffentliches Forum für die Belange alter Menschen in Hallein werden. Dazu dienen zB. Seniorenmessen (Anm.: Informationsmessen) und diverse Informationsveranstaltungen für ältere Menschen und deren Angehörige, Veranstaltungen als Dank und zur Ermutigung für die in der Begleitung und Betreuung alter Menschen Tätigen.

  • Seniorenplattform
    Die zur Vorbereitung des Sozialforums entstandene "Seniorenplattform" zur Vernetzung und zum Informationsaustausch von haupt- und ehrenamtlichen Einrichtungen der Seniorenbetreuung soll weitergeführt werden - mit regelmäßigen Zusammenkünften, Fortbildungsveranstaltungen, Vorbereitung von Informationsveranstaltungen u.a.m.

    Beschlossene Anträge Bereich Arbeit
  • Bekämpfung der Arbeitslosigkeit
    Es ist Aufgabe der Gesellschaft (und damit auch der Kirchen), arbeitslose Menschen zu unterstützen. Dankbar anerkennen wir die Aktivitäten zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit durch die zuständigen Einrichtungen. Wir wollen diese Bemühungen durch gezielte Veranstaltungen und Aktionen in regelmäßigen Abständen unterstützen und werden dazu eine ständige Arbeitsgruppe einrichten.

  • Selbsthilfegruppe arbeitsloser Menschen
    Die Kirchen von Hallein werden sich gemeinsam mit dem Arbeitsmarktservice (AMS), der Arbeiterkamme (AK), dem Österreichischen Gewerkschaftsbund (ÖGB) sowie anderen relevanten Institutionen um die Gründung einer Selbsthilfegruppe für arbeitslose Menschen mit regelmäßigen Treffen ab Jänner 1998 bemühen.

    Die Ziele dieser Selbsthilfegruppe sind der Austausch persönlicher Erfahrungen, die gegenseitige Information über die Vorgangsweise bei der Arbeitssuche, die Bewältigung der psychischen Situation durch die Möglichkeit der Aussprache und des gegenseitigen Aufbauens und die Bewältigung finanzieller Probleme durch Erfahrungsaustausch bzw. mit Hilfe entsprechender Einrichtungen.
    Indiese Selbsthilfegruppe sollen auch Menschen eingeladen werden, die persönliche Erfahrungen mit der Arbeitslosigkeit hatten.

  • Begleitung von Jugendlichen
    Im Tennengau wird bei der Begleitung von Jugendlichen der Frage der Lebensgestaltung im Bezug auf die Arbeit besonderes Augenmerk geschenkt. Wir werden uns dafür einsetzen, daß alle Pfarrmitglieder und Gemeindebürger aufgefordert werden, sich verstärkt der Jugendlichen und im speziellen der arbeitslosen Jugendlichen anzunehmen und mitzuhelfen, deren Lage zu verbessern.




    Autor / Quelle: Meisl Helmut (Oktober 1997)

    Beitrag online bis 1.6.2003 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
    P 15 ( - - ) / 471 / 204